Streuobst im Unterricht: Förderung für Naturbildungsprojekte
Streuobst im Unterricht: Förderung für Naturbildung

Erfurt – Das Thüringer Umweltministerium unterstützt besondere Bildungsprojekte, die Schülerinnen und Schülern praxisnah das Wissen über Obstbäume vermitteln. Dabei kümmern sich die Kinder um einen Baum auf einer Streuobstwiese, beobachten das Wachstum, lernen den richtigen Schnitt und die Pflege sowie die Verwertung der Früchte. Unterstützt werden sie von speziell ausgebildeten Streuobstpädagogen.

Rund 70.000 Euro Förderung für Bildungsprogramm

Für jede teilnehmende Schule sind mehrere über das Jahr verteilte Bildungstage vorgesehen. Das Ministerium fördert das Programm „Vom Schulobstbaum zur Streuobstwiese – Nachhaltiges Wirken für eine vielfältige und essbare Schulumgebung“ im Zeitraum von 2026 bis 2028 mit 69.600 Euro. Umweltminister Tilo Kummer (BSW) betont: „Kinder und Jugendliche begeistern sich früh für Natur und Artenvielfalt. Wer schon in der Schule erlebt, wie spannend das Leben im Wald, auf Wiesen und Äckern und in unseren Gewässern ist, wird seine Umwelt später auch achten.“

Start mit 30 Schulobstbäumen

Zum Auftakt finanziert die Stiftung Naturschutz Thüringen 30 Schulobstbäume inklusive einer 25-jährigen Pflege an insgesamt 29 thüringischen Schulen. Die Schüler lernen nicht nur die ökologische Bedeutung der Streuobstwiesen kennen, sondern auch, wie aus den geernteten Früchten Mus, Saft und andere Produkte hergestellt werden. Das Programm zielt darauf ab, junge Menschen für nachhaltiges Handeln zu begeistern und Verantwortung für die Natur zu übernehmen.

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