Die Polizei hat in Umkirch (Baden-Württemberg) einen Motorradfahrer gestoppt, der im Rahmen einer Social-Media-Challenge versuchte, einen Rekord im Kreisverkehrfahren aufzustellen. Geplant waren rund 1200 Runden, doch nach etwa der Hälfte war Schluss, wie die Polizei mitteilte. Zuvor waren Beschwerden wegen Lärmbelästigung eingegangen.
Einsatz im Industriegebiet
Der Vorfall ereignete sich am 16. April in einem Kreisverkehr in einem Industriegebiet im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Der Motorradfahrer war etwa eine Stunde lang ununterbrochen im Kreis gefahren, als die Beamten ihn stoppten. Der Fahrer zeigte sich den Angaben zufolge sehr einsichtig und kooperativ. Da er niemanden gefährdet habe, verzichtete die Polizei auf ein Bußgeld und sprach lediglich eine Verwarnung aus.
Hintergrund der Aktion
Der Mann wollte offenbar einen Rekord für die meisten Runden in einem Kreisverkehr brechen, der in sozialen Medien kursiert. Solche Challenges erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, führen jedoch häufig zu Verkehrsbehinderungen und Lärmbelästigung. Die Polizei betonte, dass derartige Aktionen nicht nur gefährlich, sondern auch für Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer störend seien.
Zuvor hatte die „Badische Zeitung“ über den Fall berichtet. Die Beamten appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, von solchen Rekordversuchen abzusehen und die Verkehrsregeln einzuhalten.



