Lüttich-Bastogne-Lüttich 2026: Prognosen und Wett Tipps für La Doyenne
Lüttich-Bastogne-Lüttich 2026: Prognosen und Wett Tipps

Am Sonntag, den 26. April 2026, steht mit Lüttich-Bastogne-Lüttich einer der traditionsreichsten und anspruchsvollsten Eintagesklassiker im Profiradsport auf dem Programm. Der Frühjahrsklassiker, auch liebevoll „La Doyenne“ genannt, führt die Fahrer über knapp 260 Kilometer durch den Osten Belgiens und wartet mit elf teils extrem knackigen Anstiegen auf. Die Spannung ist riesig, denn die Experten sagen für die 112. Auflage einen packenden Dreikampf voraus.

Die Favoriten im Überblick

Bei den Buchmachern, allen voran Winamax, zeichnet sich ein klares Bild ab: Eigentlich kommen nur drei Fahrer für den Sieg infrage. Topfavorit ist einmal mehr Tadej Pogacar, der in den vergangenen Jahren die Szene dominiert hat. Doch der Slowene bekommt es aller Voraussicht nach mit dem belgischen Lokalmatador Remco Evenepoel und dem französischen Supertalent Paul Seixas zu tun. Für eine Wette auf den Sieg von Pogacar bietet Winamax eine attraktive Quote von 1,35.

Die Quoten der Top-Fahrer bei Winamax

Im Markt „Wer gewinnt Lüttich-Bastogne-Lüttich 2026?“ listet Winamax die folgenden Quoten für die aussichtsreichsten Kandidaten:

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram
  • Tadej Pogacar: 1,35
  • Paul Seixas: 4,00
  • Remco Evenepoel: 6,00
  • Mattias Skjelmose: 25,0
  • Giulio Ciccone: 40,0

Pogacar – Der unangefochtene Dominator

Im Radsport führt derzeit kein Weg an Tadej Pogacar vorbei. Der Slowene präsentiert sich nach einem starken Frühling in absoluter Topform. In diesem Jahr hat er bereits die Strade Bianche, Mailand-Sanremo und die Flandern-Rundfahrt gewonnen. Lediglich bei Paris-Roubaix, dem einzigen großen Rennen, das ihm noch in seiner Sammlung fehlt, musste er sich im Sprintduell mit Wout van Aert mit Rang zwei begnügen – allerdings nach einem Defekt, der ihn entscheidend zurückwarf. In zehn der letzten zwölf Eintagesrennen, ob Weltmeisterschaft, Europameisterschaft oder Klassiker, ging der Sieg an den Slowenen. Lüttich-Bastogne-Lüttich liegt ihm dabei besonders: Die Strecke ist wie auf seine Fähigkeiten zugeschnitten. Winamax bewertet seine Siegchance daher mit einer Quote von lediglich 1,35.

Paul Seixas – Das Jahrhunderttalent fordert heraus

In dieser Saison taucht mit dem Franzosen Paul Seixas ein neuer ernstzunehmender Konkurrent auf. Der erst 19-Jährige gilt als „Jahrhunderttalent“ und hat diesen Status jüngst durch seinen Sieg beim Flèche Wallonne eindrucksvoll untermauert. Noch nie zuvor konnte ein so junger Fahrer diesen Ardennen-Klassiker gewinnen. Nun will Seixas auch in Belgien den Topfavoriten ärgern – und er hat das Zeug dazu. Bereits im März wurde er beim Strade Bianche mit nur einer Minute Rückstand auf Pogacar Zweiter. Zuvor gewann er die Volta ao Algarve und die Faun-Ardèche Classic. Seine große Bandbreite – im Zeitfahren, im Hochgebirge und auf verschiedenen Bergankünften – stellte er bei der Baskenland-Rundfahrt unter Beweis, wo er drei Etappen und die Gesamtwertung für sich entschied. Für Winamax ist Seixas mit einer Siegquote von 4,00 der erste Herausforderer von Pogacar.

Remco Evenepoel – Der Lokalmatador mit Heimvorteil

Dahinter folgt Remco Evenepoel. Der Belgier vom deutschen Red-Bull-Team holte sich mit dem Sieg beim Amstel Gold Race viel Rückenwind für „La Doyenne“. Allerdings gelang dieser Triumph in Abwesenheit von Pogacar. 2026 steht der belgische Profi bereits bei sieben Saisonsiegen. Der Doppel-Olympiasieger hofft nun auf den nächsten Erfolg bei seinem heimischen Frühjahrsklassiker, den er bereits zweimal gewinnen konnte. 2022 fehlte Pogacar aufgrund eines Trauerfalls in der Familie seiner Partnerin, 2023 musste der Slowene nach einem Sturz frühzeitig aufgeben. Evenepoel kann auf ein starkes Team zählen, das ihn gut durch die letzten Steigungen bringen muss. Dann kann er seine Zeitfahrqualitäten ausspielen. Allerdings konnte der Belgier in den letzten drei Jahren, abgesehen von seiner Spezialdisziplin, in keinem Eintagesrennen mehr vor Pogacar landen. Auch diesmal dürfte er das Nachsehen haben.

Unsere Wett Tipps und Prognosen für Lüttich-Bastogne-Lüttich 2026

Basierend auf den aktuellen Daten und Formkurven haben wir mehrere Wett Tipps analysiert:

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
  • Sieg Pogacar (Quote 1,35 bei Winamax): Pogacar musste sich bereits bei Paris-Roubaix mit Platz zwei begnügen. Das wird bei „La Doyenne“ nicht erneut passieren. Der Slowene ist der verdiente Topfavorit. Alles andere als ein Sieg des Dominators wäre eine große Überraschung.
  • Seixas gewinnt das Duell gegen Evenepoel (Quote 1,50 bei Winamax): Seixas ist der Shootingstar der Saison. Das Jahrhunderttalent ist in Topform und dürfte mit seiner Bandbreite am Ende vor Evenepoel im Ziel landen.
  • Evenepoel in den Top 3 (Quote 1,50 bei Winamax): Mit sieben Saisonsiegen ist Evenepoel nicht zu unterschätzen. Schafft er es in seiner Heimat aufs Podium, belohnt Winamax dies mit einer Quote von 1,50.
  • Skjelmose in den Top 6 (Quote 2,00 bei Winamax): Mattias Skjelmose wurde beim Amstel Gold Race knapp Zweiter hinter Evenepoel. Auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich ist der Däne ein Kandidat für die Top 6. Dafür gibt es eine ordentliche Quote von 2,00.

Winamax hat die drei Topfavoriten für den Frühjahrsklassiker richtig eingeschätzt. Alle drei Fahrer haben ein starkes Frühjahr absolviert. In Abwesenheit von Mathieu van der Poel und Paris-Roubaix-Sieger Wout van Aert kommt bei der Belgien-Rundfahrt wohl kein anderer Sieger infrage. Wir tippen auf Pogacar, der sich bei seinem fünften Start in dieser Saison den vierten Sieg sichert.

Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die AGB der Buchmacher. Wetten Sie verantwortungsvoll. Glücksspiel kann süchtig machen – Hilfe finden Sie auf buwei.de.