VAR verhindert deutsches Siegtor: DFB-Elf im Achtelfinale der WM 2026 gegen Paraguay in Verlängerung
VAR verhindert deutsches Siegtor gegen Paraguay

Die deutsche Nationalmannschaft muss im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen Paraguay in die Verlängerung. Nach 90 Minuten stand es 1:1, ein vermeintliches Tor von Jonathan Tah in der ersten Hälfte der Verlängerung wurde vom Video-Assistenten (VAR) aberkannt. Das DFB-Team war als Gruppensieger in die Partie gegangen, Paraguay hatte sich als Dritter seiner Vorrundengruppe qualifiziert. In Berlin verfolgten tausende Fans das Spiel beim Public Viewing in der Kulturbrauerei.

Paraguay überrascht mit Führung zur Halbzeit

Die erste Halbzeit war geprägt von viel Kampf und wenig Höhepunkten. Paraguay lauerte tief in der eigenen Hälfte und wartete auf Konter. Die deutsche Mannschaft hatte mehr Ballbesitz, fand aber kaum Lücken in der defensiven Abwehr der Südamerikaner. Zur Überraschung aller ging Paraguay mit 1:0 in die Pause – ein Treffer aus dem Nichts, der die deutschen Fans schockierte. In der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg herrschte zunächst gedrückte Stimmung.

Havertz gleicht aus – Musiala kommt für Undav

In der zweiten Halbzeit steigerte sich die DFB-Elf. Trainer Julian Nagelsmann brachte in der 57. Minute Jamal Musiala für Deniz Undav, der keinen guten Tag erwischt hatte. Kurz darauf fiel der Ausgleich: Kai Havertz traf zum 1:1 und brachte die Fans in Berlin zum Jubeln. „Ich hab immer an Havertz geglaubt. Wir sind da! Endlich!“, berichtete Inga Hofmann aus der Kulturbrauerei. Bierduschen, Freudentänze und laute Gesänge begleiteten den Treffer. „Olé, Olé“ und „Allez“ waren zu hören.

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VAR-Entscheidung verhindert Siegtreffer

In der ersten Halbzeit der Verlängerung schien die Entscheidung gefallen zu sein. Jonathan Tah traf nach einer Ecke von der rechten Seite, getreten von Brown mit links. Am Fünfmeterraum stolperte Paraguays Torwart Gill, der sich behindert fühlte. Schiedsrichter Jayed schaute sich die Szene am Monitor an und entschied auf Foulspiel von Anton an Gill. „Das war nicht viel, aber manchmal braucht es nicht viel, um zu fallen. Das Tor zählt nicht. Bitter!“, kommentierte der Live-Ticker. Die deutsche Bank protestierte vergeblich.

Deutschland drängt auf Sieg – aber Paraguay hält stand

Trotz des Rückschlags blieb Deutschland dominant. In der 80. Minute hatte Woltemade, der für Leroy Sané eingewechselt worden war und sein WM-Debüt feierte, eine gute Chance. Sein Schuss aus kurzer Distanz traf den Arm von Gomez, doch der Schiedsrichter entschied nicht auf Elfmeter. „Das wäre zumindest mal einen Blick wert gewesen. Doch der Schiedsrichter denkt gar nicht dran“, hieß es im Liveticker. Die deutschen Fans in Boston und Berlin hofften weiter auf ein spätes Tor.

Verlängerung: Wer hat mehr Reserven?

Nach 90 Minuten stand es 1:1 – die logische Folge einer ausgeglichenen Partie. „Viel Krampf, viel Kampf, kaum Höhepunkte – und je ein Tor aus dem Nichts“, fasste der Ticker zusammen. In der Verlängerung stellte sich die Frage, wer mehr Reserven hat. Deutschland war die ganze Zeit angerannt, Paraguay immer hinterher. Die Fans in Berlin glaubten weiter an ihr Team: „Hoffen und Bangen in Berlin-Prenzlauer Berg“, beschrieb Inga Hofmann die Stimmung. Trinkpausen unterbrachen das Spiel, das weiterhin kein Leckerbissen war.

Ausblick: Elfmeterschießen droht

Sollte es in der Verlängerung keinen Treffer geben, müsste das Elfmeterschießen entscheiden. Deutschland stieß zur zweiten Hälfte der Verlängerung an, um eine gute Wendung zu erzwingen. „Und sei es im Elfmeterschießen. Womit dieses Wort dann auch einmal gefallen wäre“, kommentierte der Ticker. Die deutsche Mannschaft hatte in der Vergangenheit oft Probleme vom Punkt, aber die aktuelle Generation zeigte Nervenstärke. Paraguay dagegen war als Außenseiter in die Partie gegangen und hatte nichts zu verlieren. Das Spiel blieb bis zur letzten Minute spannend.

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