Bei den deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin haben drei Top-Athleten mit herausragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Olympiasieger und Weltmeister Lukas Märtens unterstrich seine Dominanz über 400 Meter Freistil mit einer Zeit von 3:41,76 Minuten – der zweitschnellsten Zeit des Jahres weltweit. Der Magdeburger, der den Weltrekord bei 3:39,36 Minuten hält, kündigte für die bevorstehenden Europameisterschaften in Paris eine deutliche Steigerung an.
Märtens mit Ambitionen auf mehrere Medaillen
„Die EM ist in Paris, das ist Motivation genug“, sagte Märtens. Neben seiner Paradedisziplin über 400 Meter Freistil möchte der 23-Jährige auch über 800 Meter Freistil und 200 Meter Rücken um Medaillen kämpfen. Seine Leistung in Berlin bestätigt seine hervorragende Form.
Köhler erneut mit Doppelerfolg
Angelina Köhler feierte ebenfalls einen erfolgreichen ersten Finaltag. Die ehemalige Weltmeisterin und Olympia-Vierte gewann sowohl über 100 Meter Schmetterling in 56,35 Sekunden als auch über 50 Meter Freistil in 24,81 Sekunden. „Ich bin sehr zufrieden, dass ich schon so schnell bin. Ich schwimme die Meisterschaften aus dem vollen Training heraus“, erklärte die 24-Jährige. Damit wiederholte sie ihren Doppeltitel aus dem Vorjahr.
Gose trotz Verletzung stark
Überraschend schnell präsentierte sich Isabel Gose über 400 Meter Freistil. Die Magdeburgerin verfehlte ihren nationalen Rekord von den Olympischen Spielen 2024 nur um 0,77 Sekunden – und das trotz einer Schulterverletzung. „Die macht mir schon etwas Sorgen, aber ich bin in sehr guter Behandlung. Die Schmerzen kommen ohnehin erst paar Tage nach der Belastung“, sagte Gose. Ihre Zeit lässt auf eine starke EM-Teilnahme hoffen.
Die deutschen Meisterschaften in Berlin gelten als wichtiger Formtest für die Europameisterschaften im Sommer. Die Normen für die EM hatten die Athleten bereits zuvor erfüllt.



