WM-Überraschung: Schweiz wirft Kolumbien im Elfmeterkrimi raus
Schweiz schlägt Kolumbien im Elfmeterkrimi

Die Schweiz hat sich nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Mitfavorit Kolumbien durchgesetzt und steht erstmals seit 1954 wieder im Viertelfinale einer Fußball-Weltmeisterschaft. Das 4:3 (0:0, 0:0) im Elfmeterschießen beschert dem Team von Kapitän Granit Xhaka das heiß ersehnte Duell mit Lionel Messi und dessen Argentiniern.

Viertelfinale gegen Argentinien

Das Spiel findet am Sonntag (3.00 Uhr MESZ) in Kansas City statt. Argentinien geht als klarer Favorit in die Partie. Messi und Co. hatten zuvor einen 0:2-Rückstand gegen Ägypten aufgeholt und mit 3:2 gewonnen. In der Heimat des Weltmeisters löste der dramatische Sieg spontane Jubelfeiern aus.

In Buenos Aires und anderen Städten versammelten sich mehrere Tausend Menschen rund um den Obelisken und feierten Lionel Messi und Co. Bis in die Abendstunden verwandelten sie Teile der Innenstadt in eine Partyzone. In der Provinzhauptstadt San Miguel de Tucumán im Nordwesten des Landes kam es jedoch zu Zusammenstößen zwischen Teilnehmern der Siegesfeier und der Polizei, wie lokale Medien berichteten. Die Sicherheitskräfte setzten Gummigeschosse ein, um die Gegend zu räumen. Den Berichten zufolge wurden fünf Personen festgenommen, zwei Polizisten wurden verletzt.

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Fifa-Präsident Infantino mit ägyptischer Flagge

Fifa-Präsident Gianni Infantino posierte während des Achtelfinals zwischen der Schweiz und Kolumbien grinsend mit einer Ägypten-Fahne, die ihm zuvor gereicht worden war. Dazu reckte er den rechten Daumen nach oben. Infantino steht aktuell wegen des Falles Folarin Balogun in der Kritik. Der US-Topstürmer war gegen Bosnien-Herzegowina mit Rot vom Platz geflogen, die Fifa hob die Sperre aber auf. Trump hatte zuvor nach eigenen Angaben mit einem Anruf bei der Fifa um eine Überprüfung der Sperre gebeten. Infantino bestätigte das Gespräch mit Trump, dem er schon den umstrittenen Fifa-Friedenspreis ermöglichte, hob aber die Zuständigkeit der unabhängigen Fifa-Justizorgane hervor. Balogun stand in der Startelf, die USA verlor gegen Belgien trotzdem mit 1:4.

Kygo veröffentlicht Haalands Rap-Song

Der bekannte norwegische DJ und Musikproduzent Kygo hat in den sozialen Medien einen zehn Jahre alten Rap-Song des Fußball-Stars Erling Haaland veröffentlicht. 2016 habe Haaland ein Lied namens „Kygo Jo“ kreiert, erklärte der 34-Jährige bei Instagram. Er habe inzwischen einen Remix daraus gemacht und beschlossen, diesen zu veröffentlichen, sollte Norwegens Torjäger im WM-Achtelfinale gegen Brasilien treffen. Und Kygo hielt sein Versprechen.

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