Am Samstag um 14 Uhr empfängt Traktor Sarow in der Kreisoberliga Mecklenburgische Seenplatte Staffel I den FSV 1919 Malchin II. Während die Gäste als Favorit anreisen, setzen die Sarower auf ihre gute Heimserie gegen die Malchiner Reserve, um endlich den ersten Sieg der Rückrunde einzufahren.
Sarow ist nur noch Tabellenvorletzter
Die Luft im Tabellenkeller ist für die Traktor-Kicker nach dem vergangenen Spieltag dünner geworden. Nach der 0:4-Niederlage bei Spitzenreiter Demminer SV 91 rutschte das Team von Sarow-Trainer Danilo Hell auf Tabellenplatz elf ab. Und die Konkurrenz schläft nicht: Kummerow zog durch einen Last-Minute-Sieg gegen Sturmvogel Völschow (5:4) an Traktor vorbei. Und das Tabellenschlusslicht aus Chemnitz verkürzte den Rückstand durch einen Überraschungssieg in Friedland (3:2) auf nur noch einen Zähler zum Tabellenvorletzten.
Traktor braucht dringend Zählbares
Zwar ist auch das Mittelfeld – repräsentiert durch den Tabellensiebten Völschow – nur vier Punkte entfernt, doch Fakt ist: Traktor braucht dringend Zählbares, um nicht noch tiefer in den Abstiegssog zu geraten. Mit dem FSV 1919 Malchin II gastiert der Tabellenzweite in Sarow. Am vergangenen Spieltag mühte sich der FSV II zu einem 1:0-Heimerfolg gegen Hanse Neubrandenburg. Dass Malchin so weit oben steht, liegt nicht zuletzt an ihrem Torjäger vom Dienst: Hannes Jähnke. Mit seinem 18. Saisontreffer sicherte er zuletzt den Dreier und wird auch die Sarower Defensive vor große Herausforderungen stellen.
Traktor geht im Hinspiel unter
Mit einer deftigen 1:9-Packung wurde Traktor im Hinspiel nach Hause geschickt – ein Spiel, in dem hinten und vorn überhaupt nichts zusammenpasste. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: die Heimbilanz! In den vergangenen zehn Jahren erwies sich der Sarower Rasen als uneinnehmbare Festung für die Malchiner Verbandsliga-Reserve. Alle vier Heimspiele gegen den FSV II konnte Traktor in diesem Zeitraum gewinnen.
Spitzenreiter gegen Schlusslicht
Den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg in die Landesklasse will dagegen Spitzenreiter Demminer SV 91 machen. Der Tabellenführer tritt am Samstag um 14 Uhr auswärts gegen Schlusslicht SV 1950 Chemnitz an. Aus den bisherigen 15 Saisonspielen holten die Peenestädter 14 Siege und ein Remis. Die Erfolgsserie soll nun auch gegen den Tabellenletzten fortgesetzt werden. Schon im Hinspiel war es beim 5:0 eine klare Angelegenheit für die Demminer.
Völschow will endlich Punkte holen
Vor einer Heimaufgabe steht Sturmvogel Völschow. Der Tabellensiebte erwartet am Sonntag um 14 Uhr die SG Grün-Weiß Teetzleben. Völschow ist in der zweiten Halbserie noch ohne Punkte, verlor alle fünf Partien nach der Winterpause. Nun soll es aber im sechsten Anlauf gegen den Tabellenfünften klappen.



