Werder Bremens Pechvogel Pieper stürzt auf Kopf: Trainer gibt Update zu Schädelprellung
Pieper stürzt auf Kopf: Werder-Trainer gibt Verletzungsupdate

Werder Bremens Pechvogel Pieper stürzt auf Kopf: Trainer gibt Update zu Schädelprellung

Die Verletzungsgeschichte von Amos Pieper (28) ist außergewöhnlich und passt in keine Schublade. Der Innenverteidiger von Werder Bremen wird immer wieder von langwierigen Blessuren heimgesucht. Seine Rückkehr nach zehnwöchiger Pause aufgrund einer Knieentzündung im Spiel gegen RB Leipzig (1:2) endete erneut schmerzhaft.

Kritischer Sturz nach Kopfballduell

Nach einem intensiven Kopfballduell mit Leipziger Romulo stürzte Pieper kurz nach Wiederanpfiff unglücklich auf den Rasen und musste lange medizinisch behandelt werden. Sichtlich benommen wurde der Defensivspieler in der 49. Minute für den offensiven Jungprofi Patrice Covic ausgewechselt. Senne Lynen rückte daraufhin in die Innenverteidigung.

Bereits vor der Halbzeitpause hatte es einen kritischen Moment gegeben, als sich Pieper auf dem Boden sitzend an sein Knie fasste. Die Sorgen um den verletzungsanfälligen Spieler waren damit erneut präsent.

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Trainer Thioune gibt Entwarnung

Am Sonntag nach dem Spiel gab Werder-Trainer Daniel Thioune (51) ein Update zur Verletzung. „Amos ist gestürzt und hat beim Fall eine Schädelprellung erlitten“, erklärte der Coach. „Ich gehe aber fest davon aus, dass er Mitte der Woche wieder auf dem Trainingsplatz stehen wird.“

Interessant dabei: Thioune hatte am Donnerstag vor dem Spiel bereits Piepers Ausfall für die Partie gegen Leipzig vermeldet. Die Realität sah jedoch anders aus. „Es war gar nicht die Idee, ihn auf den Platz zu schicken“, so Thioune. „Aber die Kaderstruktur gab es nicht anders her.“

Personalsorgen bei Werder Bremen

Grund für die ungeplante Nominierung waren weitere Ausfälle im Werder-Kader. Neben Mittelfeldmotor Jens Stage musste auch Abwehrjuwel Karim Coulibaly aufgrund muskulärer Probleme kurzfristig passen. Die übrigen Optionen Niklas Stark, Julian Malatini und Maximilian Wöber fehlten ohnehin verletzt.

Ob Schlüsselspieler Stage und U21-Nationalspieler Coulibaly bis zum wichtigen Abstiegsduell am kommenden Sonntag in Köln (15.30 Uhr) fit sind, bleibt ungewiss. Thioune betonte: „Es wäre sehr, sehr wichtig, wenn beide wieder zurück wären.“

Positives Signal von Milosevic

Eine erfreuliche Nachricht gab es dagegen von Stürmer Jovan Milosevic (20). Nach vierwöchiger Pause wegen Rückenproblemen aus dem Heidenheim-Spiel kehrte der Serbe gegen Leipzig zurück und kam zu einem 14-minütigen Einsatz. Den Anschlusstreffer von Musah in der 94. Minute bereitete Milosevic vor.

Die Verletzungssorgen bei Werder Bremen bleiben jedoch akut, besonders mit Blick auf den bevorstehenden Abstiegskampf. Die Hoffnung ruht nun auf einer schnellen Genesung von Amos Pieper, dessen Pechsträhne sich hoffentlich nicht fortsetzt.

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