Argentinien: Kein Messi-Einsatz gegen Jordanien? Trainer deutet Rotation an
Messi-Pause gegen Jordanien? Scaloni plant Rotation

Fünf Tore in zwei Spielen – bei seiner sechsten WM-Endrunde ist Lionel Messi (39) überragend ins Turnier gestartet. Doch seinen Lauf wird er im letzten Gruppenspiel gegen Jordanien wohl nicht fortsetzen. Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni (48) kündigte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel eine Rotation der Startelf an.

Scaloni: „Die meisten Spieler sollen eine Chance bekommen“

„Die Idee ist, den meisten Spielern eine Chance zu geben. Ich denke, sie haben es verdient“, sagte Scaloni. Das bedeutet: Auch WM-Rekordspieler Messi wird aller Voraussicht nach eine Pause von der Startelf bekommen. Anders als Bundestrainer Julian Nagelsmann beim 1:2 gegen Ecuador will Scaloni die Rotationsmaschine anschmeißen.

Gegen WM-Neuling Jordanien – der Asien-Vertreter hat keine Chance mehr auf das Erreichen der K.o.-Runde – wird Messi wohl von Shooting-Star Nico Paz (21) vertreten. Dessen Vater Pablo (53) nahm mit Argentinien bereits an der WM 1998 teil und kam dort zu einem Einsatz. Auch Messis Sturmpartner Lautaro Martínez (Inter Mailand) wird gegen Jordanien eine Pause bekommen und durch Julián Álvarez (Atlético Madrid) ersetzt.

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Messi-Schonung mit Blick auf Heimspiel in Miami

Messi wird geschont – und kann sich auf ein besonderes Spiel vorbereiten. Das argentinische Sechzehntelfinale findet im Stadion von Inter Miami statt. Dort spielt Messi seit 2023 und führte das Franchise im vergangenen Jahr zum MLS-Titel. Ein Ausscheiden bei Messis „Heimspiel“ ist für die Argentinier sicher nicht eingeplant.

Messi will sich mit 39 Jahren erneut zum Titel ballern. Seine fünf Tore gegen Algerien (3:0) und Österreich (2:0) sollen nur der Anfang gewesen sein. Mit 18 WM-Toren ist er bereits WM-Rekordtorschütze Argentiniens.

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