Na, det war nich jrade ne Jlanzleistung, wat die Nagelsmann-Truppe da jejen Ecuador abjeliefert hat. Beim WM-Spiel in New York am vergangenen Freitag hat sich unsere Nationalelf nich mit Ruhm bekleckat. Zum Jlück warn Deutschland schon Jruppensieja und det kam nich wirklich uff det Erjebnis an. Aba Jewinnen is imma schöna als valiern. Doch wie heeßt det so schön: det eenen Leid, det andan Freud.
Ecuador außer sich vor Freude
In Ecuador sind se vor Bejeisterung üba den unvahofften Sieg janz ausm Häuschen. Der Präsident hat den jestrijen Freitach kurzahand zum Feiatach erklärt und uff den Straßen von Quito war Fußball-Fiesta ohne Ende. Ick sach ma: man muss ooch jönne könne…
Der Sieja feiat, und man muss ooch jönne könne. Die deutsche Mannschaft hatte bereits vor dem Spiel den Gruppensieg sicher, sodass das Ergebnis keine großen Auswirkungen auf den weiteren Turnierverlauf hatte. Dennoch war die Leistung enttäuschend für die Fans, die sich mehr erhofft hatten.
Ein Sieg für die Geschichte
Für Ecuador ist der Sieg gegen Deutschland ein historischer Moment. Die Mannschaft kämpfte leidenschaftlich und nutzte ihre Chancen effektiv. Die Freude im Land ist riesig, und der ausgerufene Feiertag zeigt, wie sehr dieser Erfolg die Menschen verbindet.
Kasupke, Kolumnist der Berliner Morgenpost, kommentiert: „Man muss auch gönnen können.“ Seine Berliner Schnauze bringt es auf den Punkt: Auch wenn die deutsche Elf nicht überzeugen konnte, gehört der Sieg Ecuador – und das soll gefeiert werden.



