Hjulmand unter Druck bei Bayer Leverkusen: Trainer fokussiert auf Mannschaft statt Spekulationen
Der Trainer von Bayer Leverkusen, Kasper Hjulmand, zeigt sich gelassen angesichts der anhaltenden Diskussionen über seine Zukunft beim Bundesligisten. In einer Pressekonferenz vor dem wichtigen Spiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag betonte der Däne nachdrücklich: „Es geht nicht um meine Person, es geht um die Mannschaft. Das ist das Wichtigste.“ Hjulmand verwies darauf, dass er sich voll und ganz auf seine Arbeit konzentriere und jede Stunde des Tages den Spielen, den Spielern und seinen Aufgaben widme.
Medien spekulieren über möglichen Abschied im Sommer
Mehrere Medienberichte hatten in den vergangenen Tagen darauf hingewiesen, dass eine Trennung zwischen Bayer Leverkusen und Kasper Hjulmand am Ende der laufenden Saison wahrscheinlich sei. Als potenzielle Nachfolger wurden dabei Fabian Hürzeler von Brighton and Hove Albion sowie Oliver Glasner von Crystal Palace ins Gespräch gebracht. Sportchef Simon Rolfes hatte jedoch jüngst klargestellt, dass ein weiterer Trainerwechsel in dieser Spielzeit nach der Entlassung von Erik ten Hag ausgeschlossen sei.
Hjulmand selbst äußerte sich philosophisch zu der Situation: „Man muss versuchen, nur die Dinge zu verändern, auf die du Einfluss hast.“ Er ergänzte, dass es wichtig sei, inneren Frieden mit den unveränderlichen Gegebenheiten zu finden und die Intelligenz zu besitzen, den Unterschied zu erkennen. Gleichzeitig räumte der Trainer ein, dass in seinen Analysen auch seine eigene Person und die Frage, wie er der Mannschaft helfen könne, eine Rolle spiele.
Sportliche Situation bei Bayer Leverkusen bleibt angespannt
Die sportliche Lage bei Bayer Leverkusen ist weiterhin angespannt. Als Sechster der Tabelle hinkt der Verein den eigenen Ansprüchen deutlich hinterher, der Rückstand auf die begehrten Champions-League-Plätze beträgt aktuell vier Punkte. Das enttäuschende 3:3-Unentschieden bei Heidenheim zuletzt hat die Situation nicht verbessert.
Dennoch zeigte sich Hjulmand zuversichtlich: „Wir freuen uns, in den letzten Spielen zu attackieren.“ Allerdings muss der Trainer auf einen wichtigen Spieler verzichten: Martin Terrier fällt aufgrund einer Muskelerletzung für den Rest der Saison aus, was die Offensivoptionen zusätzlich einschränkt.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Hjulmand und seine Mannschaft die Wende schaffen können oder ob die Spekulationen über seine Zukunft weiter zunehmen werden. Der Fokus des Trainers bleibt indes unverändert auf der sportlichen Leistung und der Entwicklung seiner Spieler.



