FIFA-Weltrangliste: Frankreich übernimmt die Führung, Deutschland stabil in Top 10
Der Weltfußballverband FIFA hat am Mittwoch die aktualisierte Weltrangliste nach der ersten Länderspielperiode des Jahres 2026 veröffentlicht. Die Neuordnung bringt einen Wechsel an der Spitze: Frankreich löst Spanien als neuen Spitzenreiter ab, während die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihren Platz in den Top 10 der Welt behaupten konnte.
Frankreich kehrt nach acht Jahren an die Spitze zurück
Die französische Nationalmannschaft, aktueller Vizeweltmeister, kehrt erstmals seit September 2018 wieder auf den ersten Platz der FIFA-Weltrangliste zurück. Dieser Aufstieg gelang durch zwei Siege in Freundschaftsspielen gegen Brasilien und Kolumbien während der jüngsten Länderspielperiode. Mit 1877,32 Punkten führt Frankreich die Rangliste nun knapp vor dem bisherigen Spitzenreiter Spanien an, der nach einem torlosen Unentschieden gegen Ägypten Punkte einbüßte und mit 1876,40 Punkten auf Platz zwei zurückfiel.
Deutschland behauptet Position trotz WM-Vorbereitung
Die deutsche Nationalmannschaft unter Bundestrainer Julian Nagelsmann konnte mit zwei Testspielsiegen ihren zehnten Platz in der Weltrangliste erfolgreich verteidigen. Die Mannschaft sammelte dabei 1730,37 Punkte und zeigt sich damit stabil in der internationalen Spitzengruppe. Diese Positionierung ist besonders bemerkenswert, da sich das Team aktuell in der intensiven Vorbereitung auf die anstehende Weltmeisterschaft im Sommer befindet.
Bewegungen im Mittelfeld der Weltrangliste
Während sich an der Spitze und in den Top 10 nur geringfügige Veränderungen ergeben haben, gab es im Mittelfeld der Rangliste einige bemerkenswerte Verschiebungen:
- Argentinien sichert sich mit 1874,81 Punkten den dritten Platz
- England und Portugal komplettieren die Top 5 der Weltrangliste
- Die Elfenbeinküste, WM-Gruppengegner Deutschlands, verbesserte sich um drei Plätze auf Rang 34
- Curacao, erster WM-Gegner Deutschlands am 14. Juni in Houston, fiel um einen Platz auf Position 81
- Ecuador bleibt auf Platz 23 und ist damit der höchstplatzierte Gegner der deutschen Mannschaft
Positive Entwicklungen für WM-Qualifikanten
Besonders erfreulich entwickelten sich die Positionen jener Nationen, die sich über die Playoffs für die Weltmeisterschaft 2026 qualifizieren konnten. Schweden verbesserte sich von Platz 42 auf Rang 38, während Bosnien-Herzegowina einen deutlichen Sprung von Position 71 auf Platz 65 machte. Beide Teams zählen damit zu den größten Gewinnern der aktuellen Weltranglisten-Aktualisierung.
Im Gegensatz dazu musste Rumänien, das die WM-Qualifikation verpasste, einen Rückschlag hinnehmen und fiel von Platz 49 auf Position 56 zurück, womit das Team aus den Top 50 der Weltrangliste herausfiel.
Die aktuelle FIFA-Weltrangliste spiegelt nicht nur den aktuellen Leistungsstand der Nationalmannschaften wider, sondern gibt auch einen Ausblick auf die kommende Weltmeisterschaft, bei der die deutschen Fans auf spannende Begegnungen mit international hochklassig besetzten Gegnern hoffen dürfen.



