Der Zweitliga-Aufstieg des VfL Osnabrück steht kurz bevor. Sollte Energie Cottbus heute bei Viktoria Köln verlieren, wäre er schon heute perfekt. Die Mannschaft verfolgt das Spiel gemeinsam vor dem Fernseher.
Entscheidungsspiel für den Aufstieg
Vor dem Fernseher wollen die Spieler des VfL Osnabrück heute den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga feiern. Denn nach dem eigenen dramatischen 2:1 (0:1)-Sieg gegen den SC Verl ist klar: Sollte der Tabellendritte Energie Cottbus sein Spiel bei Viktoria Köln (13.30 Uhr/MagentaSport) verlieren, wäre die Zweitliga-Rückkehr des VfL schon drei Spieltage vor dem Ende dieser Drittliga-Saison perfekt. Sollte Cottbus mindestens einen Punkt holen, hätten die Osnabrücker den Aufstieg in ihrem nächsten Spiel beim SV Wehen Wiesbaden am Sonntag, 3. Mai, selbst in der Hand.
„Zusammen Fußball gucken ist doch nicht schlecht“, sagte VfL-Profi Fridolin Wagner bei „MagentaSport“ mit einem Schmunzeln. Sein Team wird heute zunächst trainieren und sich dann das Cottbus-Spiel ansehen.
Trainer Schultz rechnet mit Cottbus-Sieg
Ihren vorerst letzten Zweitliga-Aufstieg machten die Osnabrücker 2023 am letzten Spieltag durch zwei Tore in der Nachspielzeit gegen Borussia Dortmund II perfekt. Der Sieg gegen Verl bescherte den 14.842 Zuschauern an der Bremer Brücke einen ähnlich emotionalen Moment: Auch diesmal traf der kurz zuvor eingewechselte Bernd Riesselmann in der fünften Minute der Nachspielzeit. „Ich habe mir genau das schon lange erträumt“, sagte der 20-jährige Stürmer. „Der Jubel mit den Fans war unbeschreiblich.“
Trainer Timo Schultz blieb angesichts der großen Aufstiegschance gelassen. „Cottbus ist gut drauf. Die haben eine starke Mannschaft und einen guten Trainer. Die werden das Ding morgen ziehen“, sagte der frühere St.-Pauli-Coach. „Es ist noch nicht geschafft. Wir werden wahrscheinlich nächste Woche nach Wiesbaden fahren, um da auch noch was zu holen.“



