DEL-Finale: Eisbären Berlin wollen Titel in Mannheim klarmachen
Eisbären wollen Titel in Mannheim klarmachen

Die Eisbären Berlin wollen die Niederlage im vierten DEL-Finalspiel schnell abhaken und am Sonntag den nächsten Matchball nutzen. Nach dem bitteren 3:4 nach der zweiten Verlängerung gegen die Adler Mannheim führt der Rekordmeister in der Best-of-seven-Serie zwar noch mit 3:1, doch ein Selbstläufer wird der zwölfte Meistertitel nicht.

Aubin: Kein großer Einfluss

Trainer Serge Aubin wollte nach dem vergebenen Meister-Matchball keine Katerstimmung aufkommen lassen. „Ich glaube nicht, dass es einen großen Einfluss auf uns hat. Wir haben ein paar Tage, um uns für das nächste Spiel zu erholen. Müssen wir besser spielen? Absolut. Ich glaube, dass wir heute nicht einmal nah an unserer Bestform dran waren“, sagte Aubin bei MagentaSport.

Lehren aus der Heimniederlage

Am Sonntag (16.30 Uhr/MagentaSport) haben die Eisbären in Mannheim den nächsten Matchball. Dafür wollen sie aus der Heimniederlage lernen. „Wir analysieren das Ganze, werden am Samstag ein sehr gutes Training haben. Und dann gehen wir mit voller Attacke in das Spiel am Sonntag“, sagte Berlins Nationalspieler Frederik Tiffels. Auch Aubin gab sich kämpferisch: „Wir werden nach Mannheim fahren und versuchen, die Sache zu erledigen.“

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Vier-Minuten-Strafe dreht Partie

Dass ihnen der Titel nicht schon in eigener Halle gelungen ist, führt Aubin auf eigene Nachlässigkeiten zurück. „Ich würde uns das ein bisschen ankreiden. Wir führen mit zwei Toren, kriegen dann eine Strafe. Das ist unnötig. Die Vier-Minuten-Strafe hat das Spiel verändert.“ Beim Stand von 3:1 für die Eisbären bekam Markus Niemeläinen im dritten Drittel eine vierminütige Strafe wegen hohen Stocks. Mannheim nutzte die Überzahl für den Anschlusstreffer und glich letztlich kurz vor Ende aus.

Adler träumen vom Comeback

Das Siegtor durch Luke Esposito (84.) ließ die Adler vom großen Comeback nach 0:3-Rückstand und vom ersten Meistertitel seit 2019 träumen. „Wir waren noch nicht bereit dafür, dass die Saison schon vorbei ist. Wir werden bis zum Ende kämpfen“, sagte der US-Amerikaner. Der Auswärtssieg könne seiner Mannschaft einen entscheidenden Schub geben: „Das ist riesig. An diesem Punkt geht es nur ums Mentale. Die Teams sind gleichauf.“

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