FC Carl Zeiss Jena feiert 3:0-Auswärtssieg in Berlin und klettert auf Platz drei
Carl Zeiss Jena gewinnt 3:0 in Berlin und ist Dritter

FC Carl Zeiss Jena triumphiert in Berlin mit klarem 3:0-Erfolg

Der FC Carl Zeiss Jena hat einen wichtigen Schritt in der Regionalliga Nordost gemacht. Am Mittwochabend gewannen die Thüringer ihr Nachholspiel beim Tabellenschlusslicht Hertha 03 Zehlendorf in Berlin mit einem deutlichen 3:0 (1:0). Vor 955 Zuschauern im historischen Ernst-Reuther-Sportfeld zeigte das Team eine souveräne Leistung und kletterte in der Tabelle wieder auf den dritten Platz.

Frühe Führung und kontrollierte Spielweise

Bereits in der 14. Minute brachte Maxim Hessel die Gäste aus Jena in Führung. Vom Elfmeterpunkt zielte er gekonnt ins linke untere Eck. Hertha-Keeper Alexios Dedidis, selbst gebürtiger Jenenser, kam zwar noch an den Ball, konnte ihn aber nicht entscheidend abwehren. Dedidis war es auch, der durch ein Foul an Emeka Oduah den Strafstoß verursachte und dafür die Gelbe Karte sah.

Jena kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken. Die Berliner Mannschaft hatte Mühe, gefährliche Angriffe zu entwickeln. Die größte Gefahr für die Thüringer ging in der ersten Halbzeit von einem Platzfehler aus, als ein hoher Ball unglücklich zurückprallte und Jena-Keeper Marius Liesegang seinen Gegenspieler Ron Wachs traf. Ein möglicher Elfmeterpfiff blieb jedoch aus.

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Späte Tore sichern den verdienten Sieg

Nach der Pause drängte Carl Zeiss Jena auf die Entscheidung. Emeka Oduah vergab zunächst zwei gute Chancen (76./80.), doch in der 83. Minute traf er dann doch. Nach einem präzisen Zuspiel von rechts schoss er aus spitzem Winkel von der Strafraumgrenze ins Eck zum 2:0. Kurz vor Schluss setzte Emilio Munser mit einem wuchtigen Schuss aus 14 Metern den Schlusspunkt zum 3:0-Endstand.

Personelle Herausforderungen für die Thüringer

Der FC Carl Zeiss Jena musste das Spiel personell geschwächt bestreiten. Sören Reddemann fehlte wegen der fünften Gelben Karte, Maurice Hehne war rotgesperrt. Besonders schmerzhaft ist die Verletzung von Justin Schau, der sich im Derby gegen Erfurt am Knie verletzt hat. Der Vorstopper soll am Gründonnerstag am Meniskus operiert werden. Wie schwer die Verletzung tatsächlich ist, wird sich erst während der Operation zeigen, wie der Verein mitteilte.

Mit diesem Sieg beendete Carl Zeiss Jena eine Serie von zwei Niederlagen in Folge und festigte seine Position im Aufstiegskampf. Hinter Halle und Lok Leipzig, das allerdings ein Spiel mehr absolviert hat und bereits zehn Punkte Vorsprung besitzt, sind die Thüringer nun wieder Dritter der Regionalliga Nordost.

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