2:5-Debakel: Hansa Rostock kassiert nächsten Dämpfer im Aufstiegsrennen
2:5-Debakel: Hansa Rostock kassiert nächsten Dämpfer

Der FC Hansa Rostock hat einen schweren Rückschlag im Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga hinnehmen müssen. Die Mecklenburger unterlagen am viertletzten Spieltag vor heimischer Kulisse dem SSV Jahn Regensburg deutlich mit 2:5 (0:3) und verpassten die Gelegenheit, zumindest für eine Nacht auf den dritten Tabellenplatz zu klettern.

Rückstand auf die Konkurrenz wächst

Stattdessen droht der Rückstand auf den Relegationsrang auf sechs Punkte anzuwachsen, falls die beiden Konkurrenten Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus am Sonntag ihre Spiele gewinnen. Auf den direkten Aufstiegsplatz betrüge der Abstand dann sogar sieben Zähler. „Es ist eine absolute Katastrophe, dass du so ein Heimspiel ablieferst mit so vielen entscheidenden Fehlern einfach“, klagte Rostocks Cheftrainer Daniel Brinkmann bei „MagentaSport“ nach der Pleite.

Früher Rückstand und drohendes Debakel

Bereits eine Woche nach dem enttäuschenden 0:0 gegen den bereits abgestiegenen 1. FC Schweinfurt 05 zeigte Hansa erneut eine ernüchternde Vorstellung. Nach den Gegentreffern von Oscar Schönfelder (12.) sowie dem überragenden Eric Hottmann (43./45.+5/49.) drohte zwischenzeitlich sogar ein Debakel. Die Rostocker Abwehr wirkte anfällig und ließ dem Gegner zu viel Raum.

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Immerhin sorgten Christian Kinsombi (51.) sowie ein Eigentor von Regensburgs Leopold Wurm (56.) kurz nach der Pause noch einmal für Hoffnung. Eine erfolgreiche Aufholjagd gelang jedoch nicht mehr. Im Gegenteil: Hottmann erzielte in der Schlussphase sein viertes Tor des Abends (87.) und besiegelte die Niederlage endgültig. Bereits in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sah Rostocks Sportdirektor Amir Shapourzadeh wegen Meckerns die Rote Karte und musste die Partie von der Tribüne aus verfolgen.

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