König Frederik X. reist mit Hundeschlitten-Patrouille durch Grönland
König Frederik X. reist mit Hundeschlitten durch Grönland

Der dänische König Frederik X. hat bei seinem Besuch auf Grönland mehrere Tage auf einem Hundeschlitten verbracht. Der Monarch reiste mit der berühmten Sirius-Schlittenpatrouille durch das autonome Territorium des Königreichs Dänemark. Dies gab der Königspalast in Kopenhagen bekannt.

Begeisterung für die Natur

Der 57-jährige König zeigte sich tief beeindruckt von der Reise. „Ich kann nie genug kriegen von Grönland“, wurde er in der Mitteilung zitiert. Er berichtete unter anderem von einem Tischfußball-Spiel an einer der Stationen an der Ostküste und schwärmte vom „Rausch der unvergleichlichen Kräfte der Natur“. Frederik betonte, dass jeder einzelne Soldat der Patrouille seinen tiefsten Respekt verdiene.

Mögliche Reaktion auf Trump

Die Mitteilung des Palasts ließ offen, ob die Reise eine bewusste Reaktion auf US-Präsident Donald Trump war. Trump hatte sich Anfang des Jahres während der sogenannten Grönlandkrise über die Hundeschlitten-Patrouillen lustig gemacht. Er behauptete, der Einsatz der Tiere zeige, dass Dänemark die weltweit größte Insel nicht ausreichend schützen könne. Der Republikaner nutzte dies, um US-Besitzansprüche auf Grönland zu erheben. Mit der Androhung von Strafzöllen gegen Verbündete löste er eine Krise der westlichen Allianz aus, ruderte aber später zumindest vorerst zurück.

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In der königlichen Mitteilung fiel der Name des US-Präsidenten nicht. Frederik machte jedoch deutlich, dass er die Einheit der Sirius-Patrouille keinesfalls für lächerlich hält. Der König dankte den Soldaten für die Gelegenheit, die Naturgewalten hautnah zu erleben.

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