Trump erreicht Höchstwert an Missbilligung in neuer Umfrage
Trump erreicht Höchstwert an Missbilligung

Sechs Monate vor den Zwischenwahlen in den USA sehen sich Präsident Donald Trump und die Republikanische Partei einer neuen Umfrage zufolge einer extrem schlechten politischen Stimmung gegenüber. Die Erhebung von Washington Post, ABC News und dem Umfrageinstitut Ipsos zeigt, dass Trumps Zustimmungswerte im Vergleich zu Februar leicht von 39 auf 37 Prozent gesunken sind. Gleichzeitig sprachen 62 Prozent der Befragten ihre Missbilligung für Trumps Politik aus – das ist nicht nur ein Anstieg um zwei Prozentpunkte, sondern der höchste Wert, den Trump in dieser Umfragereihe je erreicht hat.

Schlechte Noten in zentralen Politikfeldern

Besonders schlechte Werte erzielt Trump in einem zentralen Feld seiner Politik: 66 Prozent der Befragten lehnen seinen Umgang mit der Situation im Iran ab, während nur 33 Prozent zustimmen. Auch Trumps Wirtschaftspolitik allgemein erzielt mit einer Zustimmung von lediglich 34 Prozent einen schlechten Wert. Noch schlechter schneidet er in Detailfragen ab: Die Bewältigung der Inflation befürworten nur 27 Prozent, und bei den allgemeinen Lebenshaltungskosten sind es lediglich 23 Prozent. Trumps stärkstes Thema ist der Umgang mit der Einwanderung an der Grenze zu Mexiko, doch auch hier liegt die Ablehnung bei 54 Prozent, während nur 45 Prozent zustimmen.

Zweifel an charakterlicher Eignung

Zu den schlechten Werten bei Sachthemen kommen deutliche Zweifel an Trumps charakterlicher Eignung. Etwa sieben von zehn Befragten gaben an, dass der US-Präsident nicht ehrlich und vertrauenswürdig sei. Zwei Drittel der Teilnehmer waren der Ansicht, er wäge wichtige Entscheidungen nicht sorgfältig genug ab, und etwa sechs von zehn glauben, er besitze nicht die nötige geistige Schärfe für das Präsidentenamt. 55 Prozent der Befragten zeigten sich überzeugt, dass Trumps körperliche Gesundheit nicht ausreiche, um das Präsidentenamt effektiv auszuüben. 54 Prozent fanden, er sei keine starke Führungspersönlichkeit.

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Demokraten mit klarem Vorsprung bei Wahlabsicht

Auch bei der Frage nach der Wahlentscheidung bei den Midterms zeigt sich ein immer klareres Bild: Der Umfrage zufolge führen die Demokraten gegenüber den Republikanern unter den registrierten Wählerinnen und Wählern mittlerweile mit fünf Prozentpunkten – gegenüber der Februarumfrage bedeutet dies einen Anstieg um zwei Prozentpunkte. Noch deutlicher ist der Vorsprung unter jenen Menschen, die angeben, mit absoluter Sicherheit an die Wahlurnen zu gehen – mit neun Prozentpunkten. Die Daten lassen eine höhere Mobilisierung bei den Anhängern der Demokraten vermuten: 79 Prozent von ihnen gaben an, absolut sicher wählen gehen zu wollen. Bei den Republikanern zeigt sich ein zweigeteiltes Bild: Während diejenigen, die sich als MAGA-Republikaner identifizieren, mit 77 Prozent einen vergleichbar hohen Wert erreichen, waren sich nur 59 Prozent der moderateren Republikaner sicher, bei den Midterms wählen gehen zu wollen.

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