Anschlagsversuch in Washington: Merz verurteilt Gewalt in Demokratie
Anschlagsversuch in Washington: Merz verurteilt Gewalt

Der versuchte Anschlag während des Korrespondentendinners in Washington mit US-Präsident Donald Trump sorgt für Solidaritätsbekundungen aus Europa und Israel. Staats- und Regierungschefs zahlreicher Länder zeigen sich erschüttert und verurteilen die Tat.

Hergang des Vorfalls

Am Samstagabend gelang es einem Mann, mit einer Schrotflinte und weiteren Waffen auf die Etage über den Ballsaal zu gelangen, wo das traditionsreiche White House Correspondents’ Dinner stattfand. Neben Trump waren dort auch Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth anwesend. Der Mann stürmte auf einen Sicherungsposten des Secret Service innerhalb des Hotels zu. Es fielen Schüsse; wer genau auf wen schoss, müssen die Ermittlungen erst noch ergeben. Ein Beamter des Secret Service wurde getroffen, eine schusssichere Weste verhinderte wohl Schlimmeres.

Reaktionen aus Deutschland und Frankreich

Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilt den Anschlagsversuch. „Gewalt hat keinen Platz in einer Demokratie“, schreibt er auf X. „Wir entscheiden mit Mehrheiten, nicht mit der Waffe.“ Er sei froh, dass Präsident Trump, First Lady Melania Trump und alle Anwesenden in Sicherheit seien. Fast gleichlautend äußert sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. „Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz“, schreibt er auf X. „Ich versichere Donald Trump meine uneingeschränkte Unterstützung.“ Der Angriff sei inakzeptabel.

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Weitere internationale Reaktionen

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni spricht Trump und allen Anwesenden ihre Anteilnahme aus. „Kein politischer Hass darf in unseren Demokratien Platz finden“, schreibt sie. „Wir werden nicht zulassen, dass Fanatismus die Orte der freien Debatte und der Information vergiftet.“ Der britische Premierminister Keir Starmer schreibt auf X: „Jeder Angriff auf demokratische Institutionen oder auf die Pressefreiheit muss aufs Schärfste verurteilt werden.“ Es sei eine riesige Erleichterung, dass Trump, seine Frau und alle Anwesenden in Sicherheit seien.

EU und Spanien

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dankte Polizei und Sicherheitskräften, die durch ihr schnelles Handeln die Sicherheit der Gäste gewährleistet hätten. Gewalt habe in der Politik niemals Platz, schreibt sie auf X. Ähnlich äußerte sich EU-Ratspräsident António Costa. Die Ereignisse seien zutiefst beunruhigend, schreibt er. Politische Gewalt habe im öffentlichen Leben keinen Platz und müsse entschieden abgelehnt werden. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez teilt mit: „Gewalt ist niemals der richtige Weg. Die Menschheit kommt nur durch Demokratie, Zusammenleben und Frieden voran.“

Israel

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu schreibt, er und seine Frau seien schockiert über das versuchte Attentat auf Trump. Sie seien erleichtert, dass die Trumps wohlauf seien und wünschten dem bei dem Vorfall angeschossenen Sicherheitsbeamten eine schnelle Genesung.

Das legendäre Korrespondentendinner in Washington fand ein jähes Ende: Nach Schüssen wurden der US-Präsident und zahlreiche Spitzenpolitiker in Sicherheit gebracht. Trump geht von einem Anschlagsversuch aus.

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