Hunderte demonstrieren bei Maritimer Konferenz in Emden
Hunderte demonstrieren in Emden bei Maritimer Konferenz

Auftakt der Maritimen Konferenz von Protesten begleitet

In Emden haben sich mehrere Hundert Menschen versammelt, um anlässlich des Beginns der 14. Nationalen Maritimen Konferenz zu demonstrieren. Die Polizei zählte insgesamt neun Kundgebungen im Umfeld des Tagungsortes, der Emder Nordseehalle. Neben dem Deutschen Gewerkschaftsbund waren auch Bürger- und Klimainitiativen vertreten.

Proteste gegen Sozialabbau und Gasbohrungen

Gewerkschaftsvertreter nutzten den Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), um gegen den von ihnen befürchteten sozialen Kahlschlag zu protestieren. Klima- und Umweltgruppen wandten sich gegen Gasbohrungen vor Borkum. Andere Gruppen sprachen sich gegen eine militärische Nutzung des Emder Hafens aus. Die Demonstranten setzten dabei auch Trommeln ein.

Kleinere Auseinandersetzungen gemeldet

In einem Fall kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Demonstrationsteilnehmer und einer Zuschauerin, wie ein Polizeisprecher berichtete. Die Frau sei ersten Erkenntnissen zufolge geschlagen worden, habe aber keine Verletzungen davongetragen. Vor Beginn der Demonstrationen hatten einige Organisatoren die Befürchtung geäußert, dass rechtsradikale Gruppen an den Kundgebungen teilnehmen könnten. Es sei zwischenzeitlich auch zu einer Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Demonstrationsgruppen gekommen, sagte der Polizeisprecher. Eine politische Einordnung konnte die Polizei zunächst nicht geben.

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