Trump äußert Optimismus: Iran-Konflikt könnte bald beendet sein
US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit dem Sender Fox News seine Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges im Iran bekräftigt. Der Präsident zeigte sich zuversichtlich, dass der Konflikt, der seit Monaten andauert, in absehbarer Zeit beigelegt werden könnte.
„Ich glaube, er ist fast vorbei“
In dem Gespräch mit Fox News betonte Trump: „Ich glaube, er ist fast vorbei“. Er ergänzte diese Aussage mit den Worten: „Ich meine, ich sehe es so, dass er fast vorbei ist“. Auszüge aus dem Interview wurden bereits vorab von der Moderatorin Maria Bartiromo auf der Plattform X verbreitet, was die Aufmerksamkeit auf die Äußerungen lenkte.
Trump ging auch auf die Folgen eines möglichen US-Rückzugs ein. Sollten sich die USA aus dem Konflikt zurückziehen, würde der Iran nach seiner Einschätzung etwa 20 Jahre benötigen, um das Land wiederaufzubauen. „Und wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert“, sagte der Präsident. Er äußerte die Überzeugung, dass der Iran unbedingt eine Einigung anstrebe.
Mögliche zweite Verhandlungsrunde in Pakistan
Zuvor hatte Trump vage Andeutungen über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde in dem Konflikt gemacht. Derzeit gilt eine zweiwöchige Waffenruhe, die den Rahmen für diplomatische Gespräche bietet. In einem Telefonat mit der „New York Post“ sagte Trump, dass „in Pakistan in den nächsten zwei Tagen etwas passieren könnte“, ohne jedoch konkrete Details zu nennen.
In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad war am vergangenen Wochenende eine erste Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Unbestätigten Medienberichten zufolge könnte bereits am Donnerstag ein weiteres Treffen folgen, was die Hoffnungen auf eine friedliche Lösung des Konflikts nährt.
Hintergrund und aktuelle Entwicklungen
Der Krieg im Iran hat zu erheblichen Spannungen zwischen den USA und dem Iran geführt, wobei bisher keine Einigung erzielt werden konnte. Trumps optimistische Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, da die internationale Gemeinschaft auf eine Deeskalation drängt. Die Waffenruhe bietet eine Atempause, die für intensive diplomatische Bemühungen genutzt werden könnte.
Experten betonen, dass eine zweite Verhandlungsrunde entscheidend sein könnte, um Fortschritte zu erzielen. Die Situation bleibt jedoch angespannt, und die Aussagen Trumps werden sowohl mit Hoffnung als auch mit Skepsis aufgenommen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Andeutungen des Präsidenten in konkrete Schritte münden.



