Klopp-Brandrede gegen Trump und Infantino: „Unser Spiel, nicht deren Spiel!“
Klopp-Brandrede: „Unser Spiel, nicht deren Spiel!“

Jürgen Klopp hat mit einer leidenschaftlichen Brandrede gegen die Einmischung von Politik im Fußball protestiert. Der ehemalige Liverpool-Trainer richtete seine Kritik direkt an US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino. „Unser Spiel, nicht deren Spiel!“, rief Klopp in einem Interview mit MagentaTV.

Klopp attackiert Trump und Infantino

Der 58-Jährige bezog sich auf den Fall des US-Nationalspielers Balogun, der in den Mittelpunkt eines politischen Streits geraten war. Klopp warf Trump und Infantino vor, den Fußball für eigene Zwecke zu instrumentalisieren. „Zwei Selbstdarsteller auf einer Bühne“, sagte Klopp und ergänzte: „Sie wollen das Spiel kapern, aber wir lassen das nicht zu.“

Hintergrund des Konflikts

Der Fall Balogun hatte zuvor für Aufsehen gesorgt, nachdem Trump öffentlich Druck auf den Spieler ausgeübt hatte. Infantino wiederum wurde vorgeworfen, die Fifa für politische Agenden zu nutzen. Klopp stellte klar: „Fußball gehört den Fans, den Spielern und den Vereinen – nicht den Politikern.“

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Die Aussagen von Klopp kommen zu einem Zeitpunkt, da die Diskussion über die Politisierung des Sports weltweit zunimmt. Der Trainer forderte die Fußballgemeinschaft auf, wachsam zu bleiben: „Wir müssen unser Spiel schützen.“

Reaktionen aus der Fußballwelt

Klopps klare Worte fanden in sozialen Medien und unter Experten breite Zustimmung. Der ehemalige Nationalspieler und TV-Experte Reif pflichtete Klopp bei und sprach von „Fantasie-Summen“ und „Heißer Luft“ seitens Trump und Infantino. Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte sich solidarisch mit Klopps Haltung.

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