München – Die Premiere von Dan Browns „Da Vinci Code“ am Deutschen Theater begann mit einer unerwarteten Panne. Statt eines reibungslosen Starts kämpfte die Inszenierung mit einer technischen Störung, die den Auftakt der Aufführung beeinträchtigte. Das Stück, das als eine Reise durch Kathedralen, Codes und Verschwörungen inszeniert ist, setzt stark auf Projektionen und ein ausgefeiltes Sounddesign, um die Atmosphäre des Romans auf die Bühne zu bringen.
Technische Probleme zu Beginn
Bereits in den ersten Minuten der Vorstellung kam es zu einer unerwarteten Unterbrechung. Die aufwendigen Videoprojektionen, die die Zuschauer in die Welt der geheimen Symbole und verborgenen Botschaften entführen sollten, ließen sich nicht wie geplant starten. Das Publikum verharrte in gespannter Stille, während die Techniker hinter den Kulissen versuchten, das Problem zu beheben. Nach einigen Minuten konnte die Aufführung fortgesetzt werden, doch der holprige Start warf einen Schatten auf die ansonsten ambitionierte Inszenierung.
Darsteller und Inszenierung
Hannes Levianto spielt die Hauptrolle des Robert Langdon, dem Symbolforscher, der gemeinsam mit der Kryptologin Sophie Neveu, dargestellt von Helena Charlotte Sigal, nach dem Heiligen Gral sucht. Die beiden Darsteller zeigten sich trotz der Anfangsschwierigkeiten engagiert und versuchten, die Zuschauer in den Bann der Geschichte zu ziehen. Die Inszenierung von Regisseur und Bühnenbildner setzt auf eine Mischung aus realen Elementen und digitalen Effekten, um die komplexe Handlung des Romans erlebbar zu machen.
Die Kritik an der Premiere fällt gemischt aus. Während einige Zuschauer die innovative Nutzung von Technologie lobten, bemängelten andere die fehlende emotionale Tiefe und die überladene Symbolik. Die Panne zu Beginn trug nicht gerade zur positiven Stimmung bei. Dennoch zeigt das Deutsche Theater mit dieser Produktion seinen Anspruch, auch anspruchsvolle Stoffe aus der Populärliteratur auf die Bühne zu bringen.
Fazit
Trotz des schwierigen Starts bietet „Da Vinci Code“ am Deutschen Theater eine visuell beeindruckende, wenn auch nicht fehlerfreie Umsetzung des Bestsellers. Ob sich die Inszenierung im Laufe der Spielzeit noch einspielen wird, bleibt abzuwarten. Für Liebhaber des Romans und Freunde experimentellen Theaters könnte die Aufführung dennoch einen Besuch wert sein.



