Erst ein Tor für die Geschichtsbücher, dann die Ernüchterung: Julián Álvarez musste beim Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Atlético Madrid und dem FC Arsenal (1:1) vorzeitig vom Platz.
Kurz nach Anbruch der Schlussviertelstunde hockte der Offensivstar plötzlich auf dem Rasen und signalisierte der Bank, dass er ausgewechselt werden muss. Kurz darauf verließ Álvarez den Platz, Álex Baena kam für ihn in die Partie (77.).
Álvarez schmerzhaft am Schienbein getroffen
Zuvor hatte Álvarez nach etwa einer Stunde im Kampf um den Ball in einem Duell mit Declan Rice einen schmerzhaften Tritt am Schienbein abbekommen. Eine genaue Diagnose stand zunächst aus.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Álvarez mit einem verwandelten Handelfmeter (56.) die Rojiblancos nach dem Elfmetertreffer von Viktor Gyökeres (44.) zurück ins Spiel gebracht.
Álvarez knackt Messi-Rekord
Der Argentinier schrieb dabei in zweifacher Hinsicht Geschichte. Für den 26-Jährigen war es insgesamt der 25. Treffer in der Champions League. Er ist nun der schnellste Südamerikaner, der diese Marke in der Königsklasse erreicht hat.
Álvarez benötigte für seine 25 Treffer nur 41 Spiele. Bisher hielt sein Landsmann Lionel Messi diese Bestmarke. Der frühere Barcelona-Star erreichte diesen Wert nach 42 CL-Spielen.
Zudem erzielte Álvarez als erster Atlético-Spieler innerhalb einer Saison zehn Treffer in der Champions League.



