Mordprozess in Göttingen: Urteil gegen Sozialarbeiterin erwartet
Urteil gegen Sozialarbeiterin in Göttingen erwartet

Prozess um getötete 15-Jährige: Urteil gegen Sozialarbeiterin erwartet

Im Göttinger Mordprozess gegen eine Sozialarbeiterin wird heute (13.00 Uhr) das Urteil vom Landgericht Göttingen erwartet. Die Frau soll eine 15-jährige Jugendliche, die sie als Betreuerin hätte schützen sollen, heimtückisch ermordet haben. Die Angeklagte sitzt seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft.

Hintergrund der Tat

Laut Anklage soll die Deutsche das Mädchen am 29. Juni 2025 nahe der Burgruine „Alte Gleichen“ in einem abgelegenen Waldstück getötet haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, dem Opfer Schnittverletzungen zugefügt zu haben, die typisch für einen Suizid sind, um diesen vorzutäuschen. Eine Spaziergängerin fand die Leiche der 15-Jährigen am nächsten Morgen.

Prozessverlauf und Forderungen

Zum Prozessauftakt im Dezember schwieg die Sozialarbeiterin zunächst. Ihre Verteidiger erklärten, das Schweigen sei als Abstreiten der Vorwürfe zu verstehen. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes. Der Vertreter der Nebenklage forderte zusätzlich die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Die Verteidigung hingegen plädiert auf fahrlässige Tötung und fordert eine Strafe von drei Jahren Haft.

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Erwartungen an das Urteil

Das Gericht muss nun entscheiden, ob die Angeklagte des Mordes schuldig ist oder ob die Tat als fahrlässige Tötung zu bewerten ist. Der Fall hat bundesweit für Aufsehen gesorgt, da die Angeklagte als Jugendbetreuerin eine besondere Verantwortung für das Opfer hatte. Das Urteil wird mit Spannung erwartet.

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