Harald Glööckler (60) polarisiert seit Jahrzehnten mit seinem extravaganten Aussehen. Filler, Botox und Schmollmund – der Modedesigner machte nie einen Hehl aus seinen Schönheitseingriffen. Nun verrät er im Podcast „Frühstück bei Barbara“ von Barbara Schöneberger, dass sein Look von einem königlichen Vorbild inspiriert ist: dem altägyptischen Pharao Tutanchamun.
Faszination für Make-up schon in der Kindheit
Glööckler schildert, dass alles mit einer frühen Faszination für Make-up begann. Aufgewachsen in einer patriarchalischen Umgebung, in der Männer hart und ungeschminkt zu sein hatten, entdeckte er bei einer Freundin seiner Mutter ein Buch mit geschminkten Männern in prächtigen Gewändern. Es waren Könige und Kaiser, die ihn tief beeindruckten.
Seiner Großmutter stellte er die Frage: „Oma, dürfen sich Männer schminken?“ Sie erklärte ihm, dass Schminken in alten Kulturen üblich war und den gesellschaftlichen Stand zeigte. Bei ihr fand er auch ein Buch über die Totenmaske von Tutanchamun, die ihn nachhaltig prägte: „So wollte ich immer aussehen – diese großen Lippen, diese Augenbrauen.“
Erste Eingriffe mit 18 Jahren
Mit Volljährigkeit begann Glööckler, sein Idol nachzuahmen: „Als ich 18 war, hab ich erst mal die Augenbrauen machen lassen. Die Lippen nicht gleich, aber die Augenbrauen.“ Auf Schönebergers Frage, ob Tutanchamun noch heute seine Vorlage sei, antwortete er lachend: „Würde ich doch sagen, ja.“
Die Vorliebe für königliche Ästhetik zeigt sich auch in seiner Mode: Sein Label Pompöös steht für Prunk und Extravaganz, und selbst seine Tapeten und Wohnaccessoires sind opulent gestaltet. 2022 gestaltete er zwei Privatjets für Hahn Air Lines im königlichen Stil.



