Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, erlebte Deutschland einen außergewöhnlich warmen Tag, der fast einen Rekord gebrochen hätte. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete in Cottbus und Senftenberg (Brandenburg) eine Höchsttemperatur von 29,4 Grad. In Berlin-Marzahn wurden 29,3 Grad gemessen. Damit wurde der Rekord für den 3. Mai aus dem Jahr 2001 mit 29,7 Grad nur knapp verfehlt. Viele Regionen Deutschlands genossen hochsommerliches Wetter, doch der Wetterumschwung steht bevor.
Wetterumschwung zu Wochenbeginn
Die neue Woche beginnt mit einem deutlichen Wetterwechsel. In der Nacht zum Montag ziehen im Norden und Nordwesten dichte Wolken auf, begleitet von Regenfällen. In den übrigen Gebieten bleibt es überwiegend trocken, mit Tiefstwerten zwischen 14 und 7 Grad. Der Montag selbst zeigt sich im Südosten noch freundlich und weitgehend trocken. In anderen Landesteilen nehmen die Wolken zu, und es kommt gebietsweise zu Schauern und Gewittern. Die Temperaturen variieren stark: Während es im Norden und Nordwesten mit 13 bis 19 Grad deutlich kühler wird, kann es in der Lausitz noch einmal bis zu 28 Grad warm werden.
Dienstag: Gewitter im Süden
In der Nacht zum Dienstag bleibt es im Norden, Nordwesten und Südosten meist trocken. In den übrigen Regionen sind örtlich Schauer und Gewitter möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen fünf und zwölf Grad. Am Dienstag selbst wird es im Norden und Nordwesten trocken bleiben, während im Süden und Südosten im Tagesverlauf kräftige Gewitter erwartet werden. Die Temperaturen in der Nordhälfte erreichen nur noch 12 bis 19 Grad, in der Südhälfte sind es 19 bis 25 Grad. Der Wetterdienst rät, sich auf wechselhafte Bedingungen einzustellen und bei Gewittern Schutz zu suchen.



