Oberleitungsriss in Niedersachsen: 460 ICE-Reisende sitzen fest
Oberleitungsriss: 460 ICE-Reisende festsitzen

Ein abgerissener Oberleitungsdraht hat am Donnerstag in Niedersachsen für massive Behinderungen im Zugverkehr gesorgt. Ein ICE auf der Strecke zwischen Hannover und Berlin blieb gegen Mittag nahe der Ortschaft Wittingen stehen. Rund 460 Reisende saßen in dem Zug fest, der nicht mehr weiterfahren konnte.

Stundenlanger Stillstand

Die Fahrgäste mussten mehrere Stunden ausharren, bevor Techniker der Deutschen Bahn eintrafen. Die Oberleitung war auf einer Länge von mehreren hundert Metern herabgerissen. Die genaue Ursache für den Schaden war zunächst unklar. Die Bahn geht jedoch von einem technischen Defekt aus. Die Reparaturarbeiten gestalteten sich als schwierig, da der beschädigte Abschnitt erst freigegeben werden musste.

Ersatzverkehr eingerichtet

Die Deutsche Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Die betroffenen Fahrgäste wurden nach und nach aus dem Zug evakuiert. Einige Reisende berichteten von einer angespannten Stimmung im Zug, da es keine Klimaanlage gab und die Toiletten übergelaufen seien. Die Bahn entschuldigte sich bei den Betroffenen und kündigte Entschädigungen an.

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Der Zugverkehr auf der betroffenen Strecke war bis in die Abendstunden unterbrochen. Auch zahlreiche Regionalzüge waren von den Verspätungen betroffen. Die Bahn riet Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren.

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