Ein herber Rückschlag für Sporting Braga im Halbfinal-Hinspiel der Europa League: Gegner des SC Freiburg musste frühzeitig seinen Kapitän Ricardo Horta auswechseln. Der 31-Jährige lag in der 21. Minute plötzlich am Boden, offenbar aufgrund muskulärer Probleme. Horta, der seit 2017 für Braga spielt, wurde behandelt und kehrte nach fast zwei Minuten noch einmal auf den Rasen zurück, humpelte jedoch und kämpfte mit Problemen am hinteren Oberschenkel. In der 25. Minute kam Mario Dorgeles für ihn ins Spiel. Sichtlich emotional und mit Tränen in den Augen nahm der Kapitän auf der Bank Platz. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:1. Ege Tiknaz hatte in der 8. Minute die Führung für Braga erzielt, doch Vincenzo Grifo glich in der 16. Minute nach einem sauber zu Ende gespielten Konter für Freiburg aus.
Bitterer Verlust für Braga
Die Verletzung von Ricardo Horta ist ein schwerer Schlag für Sporting Braga. Der Kapitän ist nicht nur ein Führungsspieler, sondern auch einer der erfahrensten Akteure im Kader. Sein vorzeitiges Ausscheiden schwächt die Portugiesen im Kampf um den Einzug ins Finale der Europa League erheblich. Die Mannschaft muss nun ohne ihren Leitwolf auskommen und sich auf die verbleibenden Spieler verlassen.
Freiburg nutzt die Situation
Der SC Freiburg zeigte sich unbeeindruckt von der emotionalen Situation auf dem Platz und spielte weiter konzentriert. Der Ausgleich durch Grifo war ein wichtiger Moment für die Mannschaft von Trainer Christian Streich. Die Freiburger haben nun die Möglichkeit, im Rückspiel zu Hause alles zu geben und den Finaleinzug zu perfektionieren.
Die Partie bleibt spannend, und beide Teams werden alles daran setzen, das Finale zu erreichen. Braga muss jedoch ohne ihren Kapitän auskommen, was die Aufgabe noch schwieriger macht.



