Bundeswehr-A400M im Tiefflug über Wittenberg: Das ist der Grund
Bundeswehr-Tiefflug über Wittenberg aufgeklärt

Ein Flugzeug der Bundeswehr hat am Mittwochnachmittag für Aufsehen in Wittenberg gesorgt. Die Maschine vom Typ Airbus A400M flog in niedriger Höhe über die Lutherstadt und war deutlich zu hören und zu sehen. Ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr bestätigte den Überflug auf Anfrage und gab Entwarnung: Es handele sich um einen routinemäßigen Trainingsflug.

Warum flog die Bundeswehr so tief?

Der Tiefflug war Teil einer regulären Übung zur Ausbildung der Piloten. Solche Manöver sind notwendig, um die Besatzungen auf Einsätze unter schwierigen Bedingungen vorzubereiten. Die Maschine befand sich in einer Höhe von etwa 300 Metern über Grund, was im militärischen Luftverkehr als Tiefflug gilt. Zivile Flugzeuge halten in der Regel größere Abstände zum Boden.

Die A400M-Flotte der Bundeswehr

Die Bundeswehr betreibt derzeit 48 Transportflugzeuge vom Typ Airbus A400M. Bis Ende 2026 soll die Flotte auf 53 Maschinen aufgestockt werden. Der A400M ist ein viermotoriges Turboprop-Transportflugzeug, das für taktische und strategische Lufttransporte konzipiert ist. Es kann schwere Lasten, Fahrzeuge und Personal über weite Strecken befördern und auch auf unbefestigten Pisten landen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Solche Übungsflüge finden regelmäßig statt, um die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe zu gewährleisten. Die genauen Routen und Höhen werden je nach Ausbildungsstand der Piloten und den Wetterbedingungen festgelegt. Anwohner, die den Lärm als störend empfinden, können sich an das Luftfahrtamt wenden, das Informationen über geplante Tiefflüge bereitstellt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration