Uckermark wird Pilotkommune für besseren Verbraucherschutz
Uckermark wird Pilotkommune für Verbraucherschutz

Verbraucherschutz wirksamer und nachhaltiger in kommunale Strukturen einbinden – das ist das Ziel der neuen Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Uckermark und der Verbraucherzentrale Brandenburg. Landrätin Karina Dörk (CDU) und Christian A. Rumpke, Vorstand der Verbraucherzentrale Brandenburg, haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Pilotkommune für starken Verbraucherschutz

„Damit wird der Landkreis Pilotkommune im Modellvorhaben ‚Verbraucherschutz in Kommunen leben‘ der Verbraucherzentrale Brandenburg“, teilte die Kreisverwaltung mit. In den kommenden Monaten erarbeitet die Verbraucherzentrale gemeinsam mit dem Landkreis und lokalen Akteuren konkrete Maßnahmen für die Praxis. Geplant sind unter anderem neue Kommunikationswege, Informationsangebote vor Ort sowie Veranstaltungsformate, die sich an den Bedürfnissen der Bürger orientieren.

Bestehende Angebote bekannter machen

Bestehende Angebote sollen bekannter gemacht und zugleich neue Ansätze getestet werden, um Verbraucher im Alltag gezielt zu unterstützen. Beispielsweise wolle man ausprobieren, ob die vielfältigen Beratungsleistungen der Verbraucherzentrale über den digitalen Bürgerservice LISA angeboten werden können. „Bewährte Ansätze des Modellvorhabens sollen anschließend in einer mehrjährigen Kooperation münden und weiteren Brandenburger Kommunen angeboten werden“, erklärte der Landkreis.

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Landrätin begrüßt Kooperation

Landrätin Karina Dörk begrüßt die Kooperation: „Verbraucherschutz ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge. Gerade im ländlichen Raum ist es wichtig, dass Verbraucher verlässliche Unterstützung und Orientierung erhalten. Mit unserer Beteiligung möchten wir dazu beitragen, dass Bürger gut informiert sind und Unterstützung bekommen, wenn und wo sie sie brauchen.“

Gemeinsam gegen kriminelle Machenschaften

„Wir freuen uns, dass sich die Uckermark als Pilotkommune für Verbraucherschutz in der Region einsetzt“, erklärte Christian A. Rumpke. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Menschen bei Problemen aus ihrem Alltag in allen Regionen Brandenburgs mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, damit sie Konzernen oder kriminellen Machenschaften nicht hilflos ausgeliefert sind. Dafür schaffen wir einen starken Verbund von Kommunen und Organisationen vor Ort.“

Das von der Verbraucherzentrale initiierte Projekt „Verbraucherschutz in Kommunen leben“ läuft bis zum 31. Dezember 2027. Es wird durch das Ministerium für Ernährungs- und Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg gefördert.

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