Neues Hortgebäude in Mirow: Grundsteinlegung gefeiert
Neues Hortgebäude in Mirow: Grundsteinlegung

Die 132 Kinder, die im Familienzentrum in Mirow betreut werden, können sich bald über ein neues Hortgebäude freuen. Rund 1,5 Millionen Euro soll der Neubau kosten, der auf dem Gelände des Familienzentrums entsteht. Jetzt wurde in Mirow der Grundstein gelegt.

Anbau für 76 Hortkinder: Richtfest im Sommer

76 Hortkinder sollen in dem neuen Anbau untergebracht werden. Erst im Januar sei die Finanzierungszusage gekommen, sagt Gabriele Haack, Vereinsvorsitzende des Familienzentrums Mirow. Der Zeitplan ist straff. Noch vor den Sommerferien, Ende Juni oder Anfang Juli, soll hier Richtfest gefeiert werden. Die festliche Einweihung ist dann für das nächste Jahr zu den Winterferien geplant.

Manuela Gundlach, Leiterin der Kindertagesstätte, freute sich, dass es jetzt doch schnell vorangeht. Seit 2022 kämpft der Verein „Familienzentrum Mirow“, der sich kurz nach der Wende gründete, um ein neues Gebäude.

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Verein stemmt Finanzierung

Auch die Grundstücksfrage war lange nicht geklärt. Damit das Projekt realisiert werden kann, musste die Stadt Mirow zunächst das Grundstück kaufen. Das Grundstück wurde geteilt und der Verein kaufte für einen günstigen Kurs die Hälfte von der Stadt. Der Verein bringt 600.000 Euro Eigenmittel über Kreditaufnahme ein. 831.000 Euro Fördermittel vom Landkreis stocken die Investitionssumme auf. Das Geld fließt nicht nur in den neuen 300 Quadratmeter großen Hortanbau, sondern auch in den Umbau des älteren Gebäudeteils, erklärte Architekt Ulf Zerbel.

Mit 250.000 Euro sei der Verein in Vorleistung gegangen, so Haack. Zunächst musste eine alte Scheune abgerissen werden, um das Grundstück zu bereinigen. Auf diesem Teil des Grundstücks soll später ein großer Sportplatz entstehen.

Kinderwitz sorgt für Gelächter

Mirows Bürgermeister Henry Tesch (CDU) ließ es sich nicht nehmen, den Kindern die frohe Botschaft zu verkünden. Dabei fragte er die Kinder, wie alt die Stadt Mirow 2027 wird. „50.000 Jahre“ rief ein Kind spontan, was für Gelächter sorgte. Der siebenjährige Oskar wusste dann die richtige Antwort: 800 Jahre.

Kinderwünsche in Zeitkapsel

Zur Grundsteinlegung hatten die Kinder ihre Wünsche auf Plakaten und Zetteln verewigt: Frieden, neue Freunde, kein Streit, kein Hunger, viele Bäume, eine Schildkröte und ein Feuerwehrhaus neben der Kita. Die Wunschzettel wurden in einer Zeitkapsel in Röhrenform deponiert und für die Nachwelt vergraben.

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