Ein gewaltiger Tornado hat am vergangenen Donnerstag den US-Bundesstaat Oklahoma heimgesucht. Der Wirbelsturm erreichte dabei Geschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometern pro Stunde. Oklahoma liegt in der sogenannten Tornado-Gasse im Mittleren Westen der USA, einer Region, in der Wirbelstürme besonders häufig auftreten. Besonders in den Monaten April und Mai, der Hauptsaison für Tornados, kommt es dort immer wieder zu heftigen Stürmen.
Hintergrund: Die Tornado-Gasse
Die Tornado-Gasse erstreckt sich über mehrere Bundesstaaten im Mittleren Westen und Süden der USA. Hier treffen warme, feuchte Luftmassen aus dem Golf von Mexiko auf kalte, trockene Luft aus den Rocky Mountains, was ideale Bedingungen für die Entstehung von Tornados schafft. Oklahoma ist einer der am stärksten betroffenen Bundesstaaten.
Auswirkungen des Tornados
Der Tornado verursachte erhebliche Schäden in den betroffenen Gebieten. Bäume wurden entwurzelt, Gebäude beschädigt und Stromleitungen zerstört. Glücklicherweise gab es keine Berichte über Todesopfer, aber mehrere Menschen wurden verletzt. Die Behörden riefen die Bewohner auf, Schutz zu suchen und sich über die lokalen Warnsysteme zu informieren.
Die Hauptsaison für Tornados in den USA dauert von April bis Juni. In dieser Zeit ist die Tornado-Gasse besonders aktiv. Experten raten Anwohnern, stets auf dem Laufenden zu bleiben und Notfallpläne zu haben.



