Betrunkener Lkw-Fahrer verursacht Unfall auf A9 bei Köselitz
Lkw-Fahrer betrunken: Unfall auf A9 bei Köselitz

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Montagabend auf der A9 zwischen Köselitz und Klein Marzehns im Landkreis Wittenberg. Ein mit hoher Geschwindigkeit fahrender Lastwagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal in die Leitplanke. Der Fahrer des Lkw, ein 51-jähriger Mann, blieb bei dem Aufprall unverletzt, wie die Polizei mitteilte.

Alkoholtest ergibt 2,12 Promille

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten starken Alkoholgeruch im Fahrerhaus fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der Wert lag bei 2,12 Promille. Damit war der Fahrer absolut fahruntauglich, denn bereits ab 1,1 Promille gilt ein Autofahrer als nicht mehr fahrtüchtig. Die Polizei untersagte dem Mann sofort die Weiterfahrt und leitete ein Strafverfahren ein.

Lkw nicht mehr fahrbereit

Der Lastwagen erlitt bei der Kollision erhebliche Schäden und war nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppdienst musste das Fahrzeug von der Unfallstelle bergen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mehrere tausend Euro. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

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Gefahren durch Alkohol am Steuer

Alkohol am Steuer ist eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Bereits ab 0,5 Promille drohen Bußgelder, Punkte und Fahrverbote. Ab 1,1 Promille liegt absolute Fahruntüchtigkeit vor, was strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Bei Werten über 3,5 Promille besteht akute Lebensgefahr, ab 4 Promille drohen Atemstillstand, Koma und Tod. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, niemals unter Alkoholeinfluss zu fahren.

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