Nicht nur auf dem Platz sorgt Regionalligist Rot-Weiß Erfurt für wilde Geschichten – auch abseits davon. Diesmal im Mittelpunkt: Raphael Assibey-Mensah. Der Stürmer sorgte vor wenigen Tagen auf seinem Instagram-Kanal für Aufsehen. Plötzlich verkündete er dort einen spektakulären Gewinn durch den Handel mit digitalen Währungen – inklusive Foto und Screenshot einer angeblichen Buchung auf seinem Sparkassen-Konto.
Instagram-Account von Erfurt-Profi gehackt
Doch was wie ein Volltreffer aussah, entpuppte sich schnell als Täuschung. „Sogar meine Mutter hat mich angerufen und gedacht, ich handele jetzt mit Währungen“, erzählt Mensah. „Aber ich war Opfer eines Betrugs.“ Der Account des gebürtigen Leipzigers wurde gehackt, zeitweise hatte er keinen Zugriff mehr. „Erst später kam ich wieder rein – da war er aber eingeschränkt.“ Freunde machten ihn auf die dubiosen Inhalte aufmerksam. „Mich haben viele angerufen und geschrieben. Aber ich mache solche Geschäfte gar nicht.“
Hacker forderte Geld
Dann die nächste Wendung: Mensah wurde offenbar erpresst. „Ich weiß inzwischen, wer dahintersteckt. Ich habe die Person über die angegebene Nummer kontaktiert – sie wollte Geld von mir.“ Anzeige bei der Polizei will der Fußballprofi noch erstatten. Am Ende hatte er Glück im Unglück: Dank Mehrfachauthentifizierung bekam er die Kontrolle über seinen Account zurück – und stellte den mutmaßlichen Täter sogar zur Rede. „Als ich die Nummer bei der Wiederherstellung gesehen habe, habe ich angerufen. Er wollte Geld, aber ich habe sofort abgelehnt. Später habe ich nochmal gefragt, ob er noch Geld will – und ihn ausgelacht.“



