Gewaltfantasie gegen Frau: Shitstorm gegen Fitness-Unternehmer Christian Wolf
Gewaltfantasie: Shitstorm gegen Christian Wolf

Köln (NRW) – Der Fitness-Unternehmer und Influencer Christian Wolf (30) hat mit einer drastischen Aussage gegen eine Frau einen massiven Shitstorm ausgelöst. Der More-Gründer, der für seine provokanten Social-Media-Beiträge bekannt ist, schrieb einem weiblichen Kritiker: „Ich würde ihr gern ins Gesicht treten.“ Die Entgleisung sorgte für Empörung und führte zu einer öffentlichen Auseinandersetzung mit seiner Ex-Partnerin Antonia Elena (32).

Auslöser des Streits

Der Konflikt begann auf Instagram, als die österreichische Neurowissenschaftlerin und Influencerin Dr. Sophie Imhof (30) Wolf in einem Video fachlich kritisierte. Wolf reagierte mit der gewalttätigen Fantasie, was viele Nutzer als absolute Grenzüberschreitung und offene Gewaltverherrlichung werteten.

Ex-Partnerin erhebt Vorwürfe

Kurz darauf meldete sich Wolfs Ex-Freundin Antonia Elena zu Wort. Sie prangerte nicht nur den Kommentar an, sondern auch Wolfs Doppelmoral: „Er positioniert sich regelmäßig als Feminist und Beschützer. Aber sobald eine Frau eine andere Meinung hat oder ihn kritisiert, fällt diese Maske.“ Sie betonte: „Wer schweigt, stimmt zu. Und ich stimme dem nicht zu.“ Elena war fünf Jahre mit Wolf liiert, die Trennung erfolgte während ihrer Schwangerschaft mit dem gemeinsamen Sohn Noah (2).

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Freundin verteidigt Wolf

Die Influencerin Zana, eine Freundin Wolfs, reagierte auf Antonias Video und warf ihr vor, öffentlich schlecht über den Vater ihres Sohnes zu sprechen. Sie unterstellte Antonia Elena zudem, den Feminismus nur dann zu nutzen, wenn es ihr passe, während sie Wolfs neue Partnerin Romina Palm (26) attackiere.

Wolf lenkt ab

Christian Wolf griff den Vorwurf auf und stellte Antonias Video als Angriff auf seine Beziehung dar. Er schrieb: „Ich hoffe aber, sie hört endlich auf, Romi und mir schaden zu wollen.“ Statt sich mit der Kritik an seinem Gewaltkommentar auseinanderzusetzen, beschuldigte er seine Ex-Partnerin der Sabotage.

Romina Palms Distanzierung

Selbst Romina Palm distanzierte sich öffentlich von der Aussage ihres Partners. Auch die Supplement-Firma More Nutrition, die Wolf gründete und 2023 mehrheitlich verkaufte, positionierte sich gegen ihn. In einem offiziellen Statement hieß es, die über 1000 Mitarbeiter stünden „keinesfalls hinter seiner Aussage“. Antonia Elena arbeitet als Markenbotschafterin für das Unternehmen.

Entschuldigung und Trotz

Christian Wolf versuchte, die Situation zu entschärfen. In einem TikTok-Statement erklärte er, es sei kein echter Gewaltaufruf gewesen, sondern ein Satz, „den man sagen würde, wenn man mit seinen Freunden beim Abendessen sitzt“. Er habe „ohne Filter“ gesprochen und räumte ein: „Das tut mir leid, das war dumm.“ In einem Instagram-Clip zeigte er jedoch wenig Einsicht und fragte: „Aber für wie dumm haltet ihr eure Zuschauer, dass die glauben sollen, dass das Gewaltverherrlichung war?“ Eine vollständige Distanzierung blieb aus. Eine BILD-Anfrage ließ Wolf bislang unbeantwortet.

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