Leichenspürhunde, ein Sonarboot, Taucher – mit einem Großaufgebot hat die Polizei den Krupunder See im Norden von Hamburg durchkämmt. Wie BILD erfuhr, suchten die Beamten nach einem ehemaligen Polizisten, der jahrelang Teil eines kriminellen Netzwerks innerhalb der Hamburger Polizei gewesen sein soll. Der Ex-Kollege wird nun vermisst und es besteht der Verdacht, dass er entführt und getötet wurde.
Warum die Fahnder seine düstere Vergangenheit durchleuchten
Die Ermittler konzentrieren sich auf die kriminellen Verstrickungen des Ex-Polizisten. Er soll in krumme Geschäfte verwickelt gewesen sein, die bis in die Gegenwart reichen. Die Fahnder hoffen, durch die Aufklärung seiner Vergangenheit Hinweise auf seinen Verbleib oder die Täter zu finden.
Rolle alter Kontakte und eines Sicherheitsunternehmens
Ein zentraler Punkt der Ermittlungen ist die Frage, welche Rolle alte Kontakte des Ex-Polizisten spielen. Besonders ein Unternehmen im Bereich „Sicherheits- und Objektschutz“ steht im Fokus. Möglicherweise nutzte der Ex-Polizist seine Verbindungen, um illegale Aktivitäten zu decken oder zu unterstützen.
Die Polizei hat die Suche auf den Krupunder See konzentriert, nachdem Hinweise darauf hindeuteten, dass die Leiche des Ex-Kollegen dort versenkt worden sein könnte. Der Einsatz von Sonarbooten und Tauchern soll dabei helfen, den See systematisch zu durchsuchen. Bislang blieb die Suche jedoch erfolglos.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Details zu dem Fall lesen Sie exklusiv mit BILDplus.



