In der Bitterfelder Burgstraße hat es in der Nacht zum Montag, 4. Mai, einen Großeinsatz der Feuerwehr gegeben. Aus bislang ungeklärter Ursache brach im Keller des Gebäudes, in dem sich die ehemalige Verkaufsstelle „Hundert“ befindet, ein Feuer aus. Die Flammen breiteten sich rasch aus und führten zu einer starken Rauchentwicklung, die mehrere Bewohner in ihren Wohnungen einschloss.
Alarmierung und Rettungsaktion
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bitterfeld, Greppin und Holzweißig wurden um 3.18 Uhr alarmiert. Der Notruf enthielt den dringenden Hinweis, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befänden und diese es nicht mehr eigenständig verlassen könnten. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an Fahrzeugen und Personal aus.
Rettung der Bewohner
Die Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz in das verrauchte Gebäude vor und retteten mehrere Bewohner aus ihren Wohnungen. Einige von ihnen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Insgesamt gab es mehrere Verletzte, die in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Die genaue Anzahl der Betroffenen ist noch nicht bekannt.
Löscharbeiten und Schadenshöhe
Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der Kellerräume und der dichten Rauchentwicklung als schwierig. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer jedoch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile verhindern. Die Höhe des Sachschadens wird derzeit ermittelt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Hintergrund zum Gebäude
Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus, in dem sich im Erdgeschoss die ehemalige Verkaufsstelle „Hundert“ befand. Das Haus ist in der Burgstraße gelegen, einer zentralen Straße in Bitterfeld. Die Anwohner wurden während der Löscharbeiten evakuiert und konnten nach Abschluss der Maßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Feuerwehr Bitterfeld-Wolfen lobte das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte und die gute Zusammenarbeit der beteiligten Wehren. Weitere Details zu dem Vorfall werden im Laufe des Tages erwartet.



