Betrugsmasche mit falschen Bankmitarbeitern: Zwei Frauen im Vogtlandkreis und Zwickau verlieren fast 45.000 Euro
In einer aufwendigen Betrugsmasche haben falsche Bankmitarbeiter zwei Frauen im Vogtlandkreis und in Zwickau um insgesamt fast 45.000 Euro gebracht. Die Polizei bestätigte die Vorfälle und warnt vor ähnlichen Betrugsmethoden.
Erster Fall im Vogtlandkreis: 18.000 Euro durch ausgespähte Daten
Im Vogtlandkreis wurde eine Frau Opfer eines Betrugs, bei dem die Täter angeblich ihre Bankdaten ausgespäht hatten. Das Opfer bestätigte Überweisungen in Höhe von 18.000 Euro, nachdem es von falschen Bankmitarbeitern kontaktiert worden war. Die Polizei teilte mit, dass die Betrüger die Frau dazu brachten, das Geld auf ein gefälschtes Konto zu überweisen.
Zweiter Fall im Landkreis Zwickau: Fast 27.000 Euro auf Treuhandkonto
Im zweiten Fall wurde eine Frau aus dem Landkreis Zwickau von einem angeblichen Bankmitarbeiter angewiesen, Geld auf ein Treuhandkonto zu überweisen. Das Opfer gab drei separate Zahlungen frei und verlor dabei fast 27.000 Euro. Die Betrüger nutzten eine gefälschte Identität, um das Vertrauen der Frau zu gewinnen und sie zur Überweisung zu bewegen.
Polizei warnt vor ähnlichen Betrugsmethoden
Die Polizei betont, dass solche Betrugsmaschen immer häufiger vorkommen. Sie rät Bürgern, bei unerwarteten Kontaktaufnahmen durch Bankmitarbeiter besonders vorsichtig zu sein. Wichtig ist, niemals sensible Daten preiszugeben oder Überweisungen auf unbekannte Konten zu tätigen. Im Zweifelsfall sollte direkt die eigene Bank kontaktiert werden, um die Echtheit der Anfrage zu überprüfen.
Die Ermittlungen in beiden Fällen laufen, und die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Betroffene sollten sich umgehend an die örtlichen Behörden wenden, um weitere Schäden zu verhindern.



