Schüler (17) nach Badeunfall in Berlin in kritischem Zustand
Schüler (17) nach Badeunfall in kritischem Zustand

Ein dramatischer Badeunfall am Donnerstagnachmittag in Berlin-Zehlendorf hat einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Ein 17-jähriger Schüler war beim Schwimmen in der Krummen Lanke untergegangen, wurde von seinen Mitschülern gerettet und reanimiert und liegt nun in kritischem Zustand im Krankenhaus. Die Mitschüler des Jugendlichen standen unter Schock und wurden psychologisch betreut.

Rettungseinsatz mit Hubschrauber

Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers hatten Klassenkameraden die Retter um 13.52 Uhr zur Krummen Lanke an der Onkel-Tom-Straße gerufen, weil sie den 17-Jährigen im Wasser nicht mehr sehen konnten. Ein Hubschrauber landete an der Unglücksstelle. Kurz bevor die Feuerwehr eintraf, entdeckten die Jugendlichen den Vermissten bewusstlos an der Oberfläche treibend. Sie zogen ihn aus dem Wasser und begannen mit Erster Hilfe. Der Jugendliche wurde auf dem Weg ins Krankenhaus reanimiert; sein Zustand ist kritisch.

Schock bei Mitschülern

Zum Zeitpunkt des Unglücks waren etwa 100 Personen an der Badestelle Krumme Lanke, darunter auch die 15 Mitschüler des 17-Jährigen. Sie standen unter Schock und wurden zur Schule gebracht. Ein Seelsorger betreute zwei von ihnen intensiv. Die Feuerwehr warnt vor Selbstüberschätzung beim Baden und gibt konkrete Sicherheitshinweise: Vor dem Baden unbedingt abkühlen, Sonnenschutz tragen, unbekannte Gewässer meiden, nicht kopfüber hineinspringen, Kinder nie unbeaufsichtigt lassen und nur in Nichtschwimmer-Bereichen aktiv sein. Zudem sollte man ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, auf Alkohol verzichten und nicht allein oder bei Dunkelheit baden gehen.

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