Neue Schule in Lichterfelde: Baustart nach zehn Jahren Verzögerung
Schulneubau Lichterfelde: Baustart nach zehn Jahren

Baubeginn nach jahrelanger Verzögerung

In Berlin-Lichterfelde beginnt noch in diesem Jahr der Bau einer neuen Sekundarschule am Ostpreußendamm. Die Planungen laufen bereits seit 2015 – zehn Jahre Zeitverzug mussten überbrückt werden. Nun ist die Flüchtlingsunterkunft, die das Gelände zwischenzeitlich belegte, abgerissen, und der Zeitplan für den Neubau steht fest.

Moderne Ausstattung geplant

Die neue Schule wird nicht nur Unterrichtsräume bieten, sondern auch eine Sporthalle mit Großspielfeld, eine Skaterbahn, eine Bolzarena, Tischtennisplatten und eine Slackline-Anlage umfassen. „Wir schaffen einen modernen Lern- und Bewegungsort für die Schülerinnen und Schüler“, sagte Bezirksstadtrat für Bildung, Michael Schmidt (CDU), laut einer Mitteilung des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf.

Hintergrund der Verzögerung

Ursprünglich war die Sekundarschule bereits für 2017 geplant. Aufgrund des starken Zuzugs von Geflüchteten ab 2015 wurde das Grundstück jedoch zunächst als Standort für eine Flüchtlingsunterkunft genutzt. Erst nach deren Räumung und Abriss konnte die Planung wieder aufgenommen werden. Der Bezirk rechnet mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren.

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Bedeutung für den Bezirk

In Steglitz-Zehlendorf fehlen hunderte Schulplätze, insbesondere an weiterführenden Schulen. Die neue Sekundarschule soll hier Entlastung schaffen. „Mit dem Neubau können wir langfristig die Versorgung mit Schulplätzen verbessern und den Schülerinnen und Schülern optimale Bedingungen bieten“, erklärte Schulstadtrat Schmidt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 45 Millionen Euro.

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