Tote Frau (52) auf Parkplatz: Tochter vermutet Angriff galt ihr
Tote Frau auf Parkplatz: Tochter vermutet Angriff galt ihr

Eine 52-jährige Frau, Alexandra, wurde auf einem Parkplatz blutüberströmt aufgefunden – sie war erstochen worden. Ihre Tochter Shalina (21) ist überzeugt, dass der Angriff eigentlich ihr galt. Trotz mehrerer Anzeigen und erlassener Kontaktverbote gegen den Ex-Freund der Tochter kam es zu der tödlichen Tat.

Drohungen und Anzeigen blieben folgenlos

Shalina hatte der Polizei Droh-Nachrichten des mutmaßlichen Täters gezeigt. Es gab Anzeigen und gerichtliche Kontaktverbote, doch diese Maßnahmen reichten nicht aus, um die Gewalttat zu verhindern. „Mein Ex hat meine Mutter erstochen“, sagt die 21-Jährige. Sie ist sich sicher, dass der Angriff eigentlich ihr selbst galt und ihre Mutter zur falschen Zeit am falschen Ort war.

Familie fühlt sich von Behörden im Stich gelassen

Die Familie trauert jeden Abend an dem Parkplatz, an dem Alexandra mit ihrem Hund spazieren ging. Für den mutmaßlichen Täter war Alexandra wie eine zweite Mutter gewesen. Die Angehörigen fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen: „Warum wurde nicht konsequenter gehandelt?“, fragen sie sich. Sie fordern nun härtere Maßnahmen gegen Stalker und Gewalttäter, wie etwa eine intensivere Überwachung oder schnellere Haftbefehle.

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Forderung nach schärferen Gesetzen

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Lücken im deutschen Stalking- und Gewaltschutzrecht. Die Familie appelliert an die Politik, endlich wirksamere Instrumente zu schaffen, um solche Taten zu verhindern. „Wir brauchen ein Umdenken – der Schutz potenzieller Opfer muss Vorrang haben“, so die Angehörigen. Der Fall wird derzeit von der Kriminalpolizei bearbeitet; der mutmaßliche Täter ist flüchtig.

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