Die A115 in Fahrtrichtung Nuthetal ist zwischen den Anschlussstellen Potsdam-Drewitz und Saarmund aufgrund eines Hitzeschadens vollständig gesperrt. Wie die Polizei mitteilte, hat sich der Asphalt infolge der hohen Temperaturen angehoben und die Fahrbahn beschädigt. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Potsdam-Drewitz von der Autobahn abgeleitet. Die Autobahnmeisterei ist bereits mit den Reparaturarbeiten beschäftigt. Wie lange die Sperrung andauern wird, ist derzeit noch unklar.
Hitzeschaden auf der A115 – Ursache und Folgen
Die extreme Hitze der vergangenen Tage hat auf der A115 zu einem sogenannten Hitzeschaden geführt. Dabei dehnt sich der Asphalt aus, was zu Aufwölbungen und Rissen führen kann. Nach Angaben der Polizei hat sich die Fahrbahn an mehreren Stellen angehoben, sodass eine sichere Befahrung nicht mehr gewährleistet ist. Die Sperrung betrifft die Richtung Nuthetal, also aus Berlin kommend in Richtung Süden. Autofahrer werden gebeten, die ausgeschilderte Umleitung zu nutzen.
Reparaturarbeiten laufen – Dauer der Sperrung ungewiss
Die Autobahnmeisterei hat umgehend mit den Reparaturarbeiten begonnen. Die betroffenen Asphaltbereiche müssen abgefräst und neu aufgetragen werden. Da die Temperaturen auch in den nächsten Tagen hoch bleiben sollen, könnten ähnliche Schäden nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei empfiehlt, die Sperrung weiträumig zu umfahren und auf alternative Routen auszuweichen. Eine konkrete Prognose zur Dauer der Sperrung gibt es derzeit nicht.
Hintergrund: Hitzeschäden auf Autobahnen
Hitzeschäden treten vor allem bei langanhaltenden Hitzewellen auf. Der Asphalt kann bei Temperaturen über 30 Grad Celsius aufweichen und sich verformen. Besonders betroffen sind ältere Fahrbahnabschnitte, die nicht für extreme Hitze ausgelegt sind. Die A115 ist eine wichtige Verbindung zwischen Berlin und dem Umland, weshalb die Sperrung erhebliche Verkehrsbehinderungen verursacht.



