Die Polizei hat den mutmaßlichen Doppelmörder von Bremen gefasst. Der 34-jährige Tatverdächtige wurde am Dienstagabend in einer Wohnung im Stadtteil Gröpelingen von einem Spezialeinsatzkommando (SEK) überwältigt. Zuvor hatte er tagelang untergetaucht war. Bei der Festnahme leistete der Mann keinen Widerstand.
Bluttat in der Neustadt
Die beiden Morde ereigneten sich bereits am vergangenen Freitag in einer Wohnung in der Bremer Neustadt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei soll der Verdächtige zwei Männer im Alter von 27 und 31 Jahren getötet haben. Ein drittes Opfer, ein 29-Jähriger, überlebte den Angriff schwer verletzt. Er musste noch am Tatort von Rettungskräften wiederbelebt werden und schwebt nach Angaben der Polizei nicht mehr in Lebensgefahr.
Hintergründe der Tat
Die genauen Hintergründe der Bluttat sind noch unklar. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Der Verdächtige und die Opfer kannten sich offenbar. Die Ermittlungen dauern an. Die Staatsanwaltschaft Bremen hat einen Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes erlassen.
Großfahndung der Polizei
Nach der Tat leitete die Polizei eine sofortige Großfahndung ein. Der Verdächtige konnte jedoch zunächst entkommen. Am Dienstagabend gelang den Beamten dann der entscheidende Durchbruch. Sie spürten den Mann in einer Wohnung in Gröpelingen auf. Das SEK stürmte die Wohnung und nahm den Tatverdächtigen fest. „Die Festnahme verlief ohne Zwischenfälle“, sagte ein Polizeisprecher.
Mordkommission ermittelt
Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Die Beamten suchen nun nach Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder zum Aufenthaltsort des Verdächtigen geben können. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. „Wir müssen die genauen Umstände der Tat klären“, so der Polizeisprecher weiter.



