SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt
SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt (12.06.2026)

SPIEGEL+ schränkt kostenlosen Zugriff ein

Der SPIEGEL hat seine Paywall verschärft. Ab sofort können Artikel nur noch für einen begrenzten Zeitraum kostenlos gelesen werden. Konkret bedeutet dies: Ein Artikel ist entweder maximal 30 Tage nach Veröffentlichung oder nach zehnmaligem Aufruf kostenfrei zugänglich. Danach wird der Zugang gesperrt und eine Aufforderung zum Abschluss eines SPIEGEL+ Abonnements eingeblendet.

Diese Maßnahme betrifft alle Inhalte auf SPIEGEL.de und in der App. Leser, die bereits ein Digital-Abo besitzen, können sich wie gewohnt einloggen und weiterlesen. Für Neukunden bietet der Verlag verschiedene Abo-Modelle an.

Die neuen Abo-Modelle im Überblick

SPIEGEL+ ist das kostenpflichtige Angebot des Nachrichtenmagazins. Es gibt zwei Hauptoptionen:

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  • Monatsabo: Für Neukunden kostet die erste Woche 1 Euro, danach 5,99 Euro pro Woche. Das Abo ist monatlich kündbar.
  • Jahresabo: Hier zahlen Abonnenten 4,49 Euro pro Woche für 52 Wochen, was einem Rabatt von 25 Prozent entspricht. Auch dieses Abo ist jederzeit kündbar.

Beide Abos beinhalten den freien Zugriff auf alle S+-Artikel, die wöchentliche digitale Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper (PDF), das Digital-Archiv und den S+-Newsletter.

Zusätzliche Informationen für Abonnenten

Leser, die bereits ein Print-Abo besitzen, können zu einem rabattierten Preis ein Digital-Zugang erwerben. Für iTunes-Abonnenten gilt: Das Abo wird über den iTunes-Account abgewickelt und verlängert sich automatisch, sofern nicht 24 Stunden vor Ablauf gekündigt wird. Die Kündigung ist jederzeit in den Account-Einstellungen möglich. Nach dem Kauf muss das Abo mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpft werden, um es auch außerhalb der App nutzen zu können.

Hintergrund der Paywall

Der Schritt ist Teil der Digitalstrategie des SPIEGEL, um hochwertigen Journalismus zu finanzieren. Die Beschränkung auf 30 Tage oder zehn Aufrufe soll Anreize schaffen, ein Abo abzuschließen. Leser, die auf den gesperrten Artikel stoßen, sehen eine Aufforderung zum Login oder zum Abschluss eines Abonnements. Die Startseite und Feedback-Funktionen bleiben weiterhin kostenlos zugänglich.

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