Auf der Autobahn 11 hat die Polizei eine 38-jährige Frau aus dem Verkehr gezogen, die mit fast vier Promille Alkohol am Steuer unterwegs war. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, fiel zudem ein Drogenschnelltest positiv aus. Darüber hinaus war der Frau bereits zuvor die Fahrerlaubnis entzogen worden. Ihr Fahrzeug wurde sichergestellt.
Zeuge meldete unsicheren Fahrstil
Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Beamten am frühen Donnerstagabend auf die Frau an der Anschlussstelle Lanke im Landkreis Barnim in Fahrtrichtung Berlin aufmerksam gemacht. Er beschrieb den Fahrstil der 38-Jährigen als äußerst unsicher, woraufhin die Polizei die Kontrolle einleitete.
Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte einen starken Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp vier Promille. Auch ein freiwilliger Drogenschnelltest reagierte positiv auf mehrere Substanzen. Die genaue Art der Drogen steht noch nicht fest.
Rechtliche Konsequenzen
Da der Frau bereits die Fahrerlaubnis entzogen war, handelt es sich um ein Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Polizei stellte den Pkw sicher und leitete ein Strafverfahren ein. Die 38-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens unter Drogeneinfluss und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Der Vorfall ereignete sich auf der vielbefahrenen Autobahn 11, die eine wichtige Verbindung zwischen Berlin und der Grenze zu Polen darstellt. Die Polizei warnt eindringlich vor den Gefahren von Alkohol und Drogen am Steuer. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu schweren Unfällen führen.



