Fußball-Drittligist FC Ingolstadt und sein Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der Verein am Montag bekannt gab, erfolgt der Abschied des 62-Jährigen nach über viereinhalb Jahren im Amt noch vor dem Saisonende einvernehmlich. Grundlage seien „offene Gespräche über die zukünftige Ausrichtung des Klubs“ gewesen.
Präsident Jackwerth dankt Beiersdorfer
FCI-Präsident Peter Jackwerth würdigte die Arbeit des scheidenden Geschäftsführers: „Didi ist in einer herausfordernden Phase zu uns gestoßen und hat die damalige Neuausrichtung unseres Klubs maßgeblich mitgestaltet.“ Gleichzeitig räumte er ein: „Leider hat sich die Entwicklung zuletzt nicht wie erhofft dargestellt.“
Beiersdorfers Weg beim FCI
Beiersdorfer hatte im November 2021 zunächst den Posten als Geschäftsführer Sport übernommen und war seit Sommer 2022 als alleiniger Geschäftsführer tätig. Zum Abschied sagte er: „Es war eine sehr prägende Zeit, in der mir der Klub extrem ans Herz gewachsen ist.“ Der FCI strebt eigenen Angaben zufolge eine „neue Ausrichtung“ an und möchte sich in den Bereichen Sport, Finanzen sowie Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit „neu aufstellen“.
Der FC Ingolstadt spielte in den Saisons 2015/16 und 2016/17 erstmals in der Bundesliga. Nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga folgte 2019 der Abstieg in die 3. Liga, in der die Oberbayern mit Ausnahme der Saison 2021/22 sechs der vergangenen sieben Jahre verbrachten. Mit Platz 15 zwei Spieltage vor Saisonende blieb die Mannschaft von Trainerin Sabrina Wittmann erneut hinter den eigenen Ambitionen zurück.



