Commerzbank vor neuem Stellenabbau: Strategie bis 2030 geplant
Commerzbank: Weitere Stellenstreichungen möglich

Die Commerzbank steht vor der nächsten Bewährungsprobe. Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ könnten weitere Stellen wegfallen. Für viele Mitarbeiter wächst damit die Unsicherheit. Hintergrund ist der Übernahmekampf mit der italienischen UniCredit. Das Management um Vorstandschefin Bettina Orlopp arbeitet an einer neuen Strategie bis 2030.

Zusätzliche Einsparungen geplant

Im Zuge der neuen Strategie plant die Bank zusätzliche Einsparungen beim Personal. Wie groß der mögliche Abbau ausfallen könnte, ist noch offen und muss mit den Arbeitnehmervertretern abgestimmt werden. Bereits Anfang 2025 hatte die Bank den Abbau von 3900 Stellen angekündigt. Offiziell sollte die Gesamtzahl der Jobs durch Neueinstellungen im Ausland stabil bleiben.

Übernahme-Poker spitzt sich zu

Der Druck durch Großaktionär UniCredit wächst. Deren Chef Andrea Orcel stellt offen die Strategie der Commerzbank infrage. Sollte die feindliche Übernahme gelingen, hat UniCredit ein radikales Sparprogramm angekündigt. Bis zu 7000 Stellen könnten allein in Deutschland wegfallen, langfristig womöglich noch mehr. Bettina Orlopp muss Investoren davon überzeugen, dass die Commerzbank auch allein profitabler werden kann. Gleichzeitig darf sie die Belegschaft nicht verlieren, die bislang geschlossen hinter dem Vorstand steht.

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8. Mai wird zum Stichtag

„Wir haben angekündigt, unsere aktualisierten Finanzziele und die Strategie bis 2030 am 8. Mai vorzustellen. Zu Spekulationen über Inhalte äußern wir uns nicht. Details folgen am 8. Mai“, so die Commerzbank. Eine klare Absage an weiteren Stellenabbau ist das nicht, aber auch keine Bestätigung. Spätestens am 8. Mai dürfte klar werden, ob auf die Beschäftigten weitere Einschnitte zukommen.

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