Mega-Deal für den Rasenden Roland: Millioneninvestition sichert Zukunft der Rügen-Dampfbahn
Rasender Roland: Millioneninvestition sichert Dampfbahn-Zukunft

Historische Dampfbahn auf Rügen erhält Zukunftsperspektive durch langfristigen Pachtvertrag

Die legendäre Schmalspurbahn „Rasender Roland“ auf Deutschlands größter Insel Rügen erhält eine gesicherte Zukunftsperspektive. Der Landkreis Vorpommern-Rügen und die sächsische Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn haben einen wegweisenden neuen Pachtvertrag unterzeichnet, der bis zum 31. Dezember 2050 laufen wird und bereits am 1. Juli 2028 in Kraft tritt.

24 Millionen Euro für umfassende Streckensanierung

Der Vertragsabschluss ermöglicht bedeutende Investitionsprojekte, darunter insbesondere die geplante komplette Sanierung der Streckenabschnitte zwischen Putbus und Sellin-Ost. Für dieses Vorhaben sind Investitionen in Höhe von rund 24 Millionen Euro vorgesehen. Insgesamt werden knapp 20 Kilometer Schieneninfrastruktur grundlegend erneuert, was die Betriebssicherheit und Fahrqualität der historischen Bahn nachhaltig verbessern wird.

Der Pachtvertrag bildet die rechtliche Grundlage für die Nutzung und den Betrieb der gesamten Eisenbahninfrastruktur zwischen Putbus und Göhren, einschließlich aller zugehörigen Anlagen und Grundstücke. Damit wird der Fortbestand dieser einzigartigen touristischen Attraktion langfristig gesichert.

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Technisches Denkmal mit über 125-jähriger Geschichte

Der „Rasende Roland“ ist eine dampflokbetriebene Schmalspureisenbahn auf 750 Millimeter Spurweite, die seit dem Jahr 1895 mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 Kilometern pro Stunde über die Insel Rügen fährt. Die Bahn verbindet die bekannten Seebäder der Ostseeinsel miteinander und stellt für viele Urlauber ein absolutes Muss-Erlebnis dar.

Im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs verkehrt die Kleinbahn täglich auf der Strecke von Putbus über Binz, Sellin und Baabe nach Göhren. An etwa 180 Tagen im Jahr startet der Zug zusätzlich von Lauterbach Mole. Seit 2008 wird der Betrieb von der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn aus Jöhstadt in Sachsen verantwortet.

Mit der Vertragsunterzeichnung wird der Weg für die dauerhafte Sicherung des Dampfzugbetriebs als technisches Denkmal geebnet. Die Investitionen und der langfristige Vertrag gewährleisten, dass diese historische Bahn auch für kommende Generationen als lebendiges Stück Verkehrsgeschichte erhalten bleibt und weiterhin Touristen begeistert.

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