Der Fischimbiss am Nauener Tor in Potsdam hat einen radikalen Kurswechsel vollzogen. Nach schwierigen Monaten setzt Inhaber Nawid Shadab nun auf persische Küche. Statt wie bisher unter dem Namen AtlanFiss Fischgerichte anzubieten, heißt der Laden nun Pardis Potsdam und lockt mit persischen Spezialitäten.
Neues Konzept nach schwieriger Zeit
„Wir hatten ein richtig gutes Fischkonzept“, sagt Shadab etwas wehmütig. Doch die Realität sah anders aus: Die wenigsten Menschen gehen mehrmals im Monat Fisch essen. Die Kundenzahl war einfach zu gering, um wirtschaftlich zu überleben. „Wir brauchen mindestens doppelt so viele Kunden wie bisher“, erklärt der Inhaber die Notwendigkeit der Veränderung.
Persische Küche als Rettungsanker
Mit der Umstellung auf persische Gerichte erhofft sich Shadab eine breitere Kundschaft. Der Imbiss in der Friedrich-Ebert-Straße 87 bietet nun unter anderem Kebabs, persische Reisgerichte und traditionelle Vorspeisen an. Die Umstellung erfolgte schleichend, um Stammkunden nicht zu verprellen. „Viele unserer Gäste haben uns geraten, etwas Neues zu probieren“, berichtet Shadab.
Herausforderungen und Hoffnungen
Die ersten Wochen nach der Umstellung zeigen gemischte Reaktionen. Während einige Stammgäste die Veränderung bedauern, finden neue Kunden den Weg zu Pardis Potsdam. Shadab bleibt optimistisch: „Wir haben viel Arbeit investiert und glauben an das neue Konzept.“ Der Imbiss ist täglich geöffnet und hofft, sich langfristig in der Potsdamer Gastroszene zu etablieren.



